Tradition und Erfahrung in klassischer Philatelie seit 1925
Die Buchserie der schönsten mit internationalem Gross-Gold oder Grand Prix ausgezeichneten Briefmarkensammlungen.

Band 32: Brasilien - Die "Ochsenaugen" von 1843 • Die Dr. Hugo Goeggel Sammlung

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Artikelnummer: 379


Unter den vielen großartigen Sammlungen brasilianischer "Ochsenaugen" der Vergangenheit sollten einige der ersten Generationen erwähnt werden: Col. Napier, Charles Lathrop Pack, Philip H. Ward, Maurice Burrus, Tevfik Kuyas, Alfred Caspary und Paolo Ayres. Die großartigen Stücke dieser Kollektionen fanden den Weg in die nächste Sammler-Generation mit Koester, Norman S. Hubbard, Mauricio Ferreira, Reynaldo Bruno Pracchia, Everaldo Santos und Angelo Lima. Sie alle erhielten für ihre Sammlungen die höchsten internationalen Auszeichnungen. Dr. Hugo Goeggel war in den letzten Jahrzehnten in der glücklichen Lage viele "Schlüsselstücke" der Brasilien-Philatelie für seine Sammlung erwerben zu können und so entstand die vielleicht beste Brasilien-Sammlung unserer Zeit.



164 Seiten, davon 126 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 79.00 CHF

Band 31: Fürstentum Serbien • Die Predrag Antic Sammlung

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Artikelnummer: 377


Die Sammlung von Predrag Antic dokumentiert alle Bereiche der Postgeschichte und der Briefmarken Serbiens, oftmals mit den bedeutendsten existierenden Stücken. So enthält die Sammlung den frühesten bekannten Brief mit Sanitätssiegel von Belgrad während der österreichischen Besetzung von 1739 und den Brief vom Ersttag der Eröffnung des Belgrader Postamtes am 25. Mai 1840. Ausführlich dargestellt sind auch die Siegel der verschiedenen Quarantänestationen, mit österreichischen Briefmarken frankierte Briefe und Zeitungen des österreichischen Postamtes in Belgrad, mit türkischen Briefmarken frankierte Briefe der türkischen Post sowie frankierte Briefe der Donau-Dampf-Schifffahrts-Gesellschaft.



Alle ab 1866 verausgabten Zeitungs- und Briefmarken des Fürstentum Serbiens werden ausführlich mit den verschiedenen Auflagen, Zähnungen und Papiertypen dargestellt. Bei den Briefverwendungen enthält die Sammlung Predrag Antic einige der bedeutendsten Belege des Sammelgebietes, unter anderem extrem seltene 2-, 3- und 4-Farben-Frankaturen des Wiener Druckes der Erstausgabe von 1866! Gleichzeitig finden sich in der Sammlung gebrauchte Einheiten, Halbierungen, Zähnungsvarianten, Plattenfehler, und seltenste Auslandsbriefe vor und nach dem Beitritt des Fürstentum Serbiens zum Weltpostverein.



186 Seiten, davon 154 Seiten Sammlungstafeln in farbigem Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


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Band 30: Ceylon 1857-1871 • Die Kurt Kimmel Sammlung

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Artikelnummer: 376


Als erste Freimarke wurde in Ceylon eine 6-Pence-Briefmarke verausgabt. Sie diente als Porto für einfache Briefe nachg England. Obwohl die Marken bereits am 21. Juli 1855 fertig gedruckt vorlagen, wurden diese erst Mitte 1857 verausgabt. Einzigartig für die damalige Zeit war, dass Ceylon für jede Porto- und Gewichtsstufe Briefmarken und Ganzsachen bestellte! Insgesamt wurden somit in den Jahren 1857-59 in Ceylon 12 Postwertzeichen und 10 Ganzsachen verausgabt (ausgenommen die erst 1868 verausgabte 10d-Ganzsache).



Die Ceylon-Sammlung von Kurt Kimmel, RDP, zeigt alle Probedrucke sowie sämtliche katalogisierte Ausgaben, ungebraucht und gestempelt, frühe und früheste Verwendungen, größte Einheiten, alle Einzelfrankaturen sowie Briefverwendungen im Inland und ins Ausland. Zweifellos ist die Sammlung von Kurt Kimmel derzeit die Bedeutendste der für die Ceylon-Philatelie wichtigen Periode von 1857-71.



192 Seiten, davon 162 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


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Band 29: Niederlande 1852 - Die Bouwe Brandsma Sammlung

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Artikelnummer: 373


Bouwe Brandsma widmet seine Kollektion den ersten drei Marken der Niederlande. Die Entstehung, der Druck und die Verwendung der Ausgabe 1852 werden in der Sammlung ausführlich dokumentiert. Der Fokus liegt dabei auf besonders spektakulären und international geschätzten Raritäten der Niederlande-Philatelie. Dazu präsentiert Brandsma eine bemerkenswerte Sammlung von Auslands-Briefen inklusive seltenster Destinationen, ebenso Druckplattenstudien, Abstempelungen sowie die diversen Portoraten.



164 Seiten, davon 138 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


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Band 28: Griechenland - Große Hermesköpfe 1861-1886 • Die Stavros Andreadis 'Kassandra' Sammlung

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Artikelnummer: 372


Mit dem Ziel einer Postreform entschied sich die griechische Regierung 1855 zur Einführung von Briefmarken. Dennopch sollte es noch einmal 6 Jahre bis zum 1. Oktober 1861 dauern, bis die ersten Briefmarken, die 'Großen HermesKöpfe' an die Postschalter gelangten.



Die Marken wurden von dem berühmten französischen Graveuer Désiré-Albert Barre entworfen, dem Sohn des Entwerfers der französischen Ceres-Erstausgaben. Die kunstvolle Ausführung des Hermes begeistert bis heute jeden Philatelisten. Stavros Andreadis zeigt in seiner Sammlung "Kassandra" die verschiedensten Facetten der Großen Hermesköpfe; angefangen bei Proben über die diversen Drucke und Farben, den Solferino-Fehldruck, Verwendungen auf Briefen, Zeitungen und Drucksachen mit raren Destinationen sowie die speziellen "Kombinationsfrankaturen".



168 Seiten, davon 140 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


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Band 27: Brasilien - 'Ochsenaugen' 1843-1854 • Die Luis Alemany Indarte Sammlung

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Artikelnummer: 371


Nach Großbritannien und dem Schweizer Kanton Zürich gab Brasilien als dritte Land der Welt Briefmarken aus. Die Anregung dazu kommt von dem Deutschen Jacob Sturz, dem Direktor einer englischen Minengesellschaft. Zum 1. August 1843 führt die Postverwaltung die Vorausbezahlung von Briefen mit Postwertzeichen ein. Vorlage für das ungewöhnliche Markenbild, die sog. "Ochsenaugen", war vermutlich eine Banknote der brasilianischen Staatsbank.



Luis Alemany Indarte belegt in seiner Sammlung, die zu den besten jemals aufgebauten Sammlungen des Gebietes zählt, belegt die verschiedenen Drucke der 6 Druckplatten mit zahlreichen Marken und Einheiten, dabei das berühmte Xiphopagus Paar zweier Wertstufen. Das Studium der brasilianischen Abstempelungen auf den "Ochensaugen" faszinierte bereits die ersten Brasilien-Sammler. Die Sammlung zeigt fast alle bekannten Abstempelungen.



160 Seiten, davon 158 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


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Band 26: Chile - Die 'Colon'-Ausgaben 1853-1867 • Die Joseph Hackmey Sammlung

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Artikelnummer: 370


Joseph Hackmey dokumentiert in seiner Sammlung "Chile - 'Colon'-Ausgaben 2853-1867" die verschiedenen Auflagen, Drucke und Farben von den ersten Drucken 1853 bis zu den letzten Auflagen 1867 von den stark abgenutzten bzw. gründlich gereinigten Stahlplatten. Wie vermutlich niemals zuvor in der Geschichte ist es Joseph Hackmey gelungen, nahezu alle großen Raritäten Chiles in einer Sammlung zu vereinen. Neben den klassischen Raritäten ist auch der postgeschichtliche Teil der Sammlung mit Briefen, Portoraten und seltenen Destinationen von allergrößter Bedeutung. Die meisten Raritäten der Chile-Philatelie aus den Sammlungen von Col. Green, Joaquin Galvez, Alfred Caspary, Welczek, R.A.G. Lee, Du Pont, Norman Hubbard und Gerhard Blank befinden sich heute in der Sammlug Joseph Hackmey.



188 Seiten, davon 160 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch 


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Band 25: Deutsches Reich Hochinflation 1923 • Die Horst Jaster Sammlung

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Artikelnummer: 357


Die Inflation in Deutschland von 1914 bis 1923 war die radikalste Geldentwertung, die eine Industrienation bis zu diesem Zeitpunkt jemals erlebt hatte. Sie betraf die Deutsche Reichsmark, die seit der Einführung 1875 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs am 4. August 1914 eine stabile Währung war. Ein Grund für die „stabile Reichsmark“ war die Bindung an den Goldstandard. Diese Bindung verpflichtete die Reichsbank, den Gegenwert von Papiergeld jederzeit in Metallgeld bzw. Gold umzutauschen. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die „Noteinlösungspflicht“ der Reichsbank aufgehoben. Anschließend wurden zahlreiche Kriegsanleihen aufgelegt, die durch die Bevölkerung gezeichnet wurden. Ab Mitte 1916 wurde deutlich mehr Geld für die Finanzierung der Kriegswirtschaft gedruckt, als durch die Bevölkerung zur Verfügung gestellt wurde. So kam es, dass die Verbraucher mehr Geld zur Verfügung hatten, als sie zum Kauf und Konsum aller zur Verfügung stehenden Güter benötigten. Um in den Besitz dieser immer knapper werdenden Güter zu kommen, waren Sie bereit immer höhere Preise zu akzeptieren – der offene Ausbruch der Inflation.



Horst Jaster zeigt in seiner Sammlung „Deutsches Reich Hochinflation 1923“ anhand zahlreicher postalischer Belege aller Art die dramatischen Auswirkungen der Hochinflation auf Postbenutzer und Gesellschaft, Wirtschaft und Behörden, die auf die Kommunikation durch den „geschriebenen Brief“ auch in schwierigsten Zeiten angewiesen waren. Er stellt dabei dokumentierend, aber auch mahnend das unglaubliche und schrecklichste  Kapitel deutscher Wirtschafts- und Finanzgeschichte dar.



169 Seiten, davon 145 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


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leider ausverkauft

Band 24: Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik 1918-23 • Die Dr. Wolfgang Leupold Sammlung

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Artikelnummer: 356


Dr. Wolfgang Leupold stellt in seiner Sammlung die fast unerschöpfliche Markenvielfalt der R.S.F.S.R. dar: Alte Marken wurden überdruckt, Zähnungen verändert, Papiersorten und Papiere mit unterschiedlichen Wasserzeichen eingesetzt, Marken wurden kurz nach Ausgabe wieder zurückgezogen, andere dafür eingesetzt, vorrevolutionäre Marken wurden – teilweise mit Aufdrucken, um die Inflation auszugleichen – wieder verwendet, Essays und Probedrucke kommen vielfach auf den Markt. Ein Bürgerkrieg ab Anfang des Jahres 1918 bis 1921 prägte das Leben der Menschen in der noch jungen R.S.F.S.R. So kam es, dass die ersten eigenen Freimarken erst nach Beendigung des Bürgerkrieges Ende 1921 verausgabt wurden – nahezu vier Jahre nach der Staatsgründung. Reguläre Markenausgaben wurden sogleich ergänzt um zahlreiche Sondermarken, Hungerhilfemarken für die Opfer der Dürrekatastrophe 1921 sowie Wohltätigkeitsmarken, die berühmten Konsularmarken und sogar Tauschmarken zur Kontrolle des vom Staat monopolisierten Exports von Briefmarken.



All dies umreißt das Betätigungsfeld von Dr. Wolfgang Leupold, der dieses unglaubliche  postpolitische Durcheinander in seiner Sammlung anhand zahlreicher Marken, Briefe und Besonderheiten darstellt und die wohl bedeutendste Sammlung des Gebietes zusammengetragen hat.



160 Seiten, davon 129 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 

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Band 23: Auslandsbriefe der Süddeutschen Staaten 1850-75 • Die Dr. Karl Zangerle Sammlung

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Artikelnummer: 355


Am Vorabend der Gründung des Deutsch-Österreichischen-Postverein gab es allein in Deutschland mehr als ein Dutzend selbstständige Postverwaltungen, die ihren Postverkehr und Nachrichtenaustausch in sehr unterschiedlichen Verträgen geregelt hatten. Für Sendungen im Transit durch mehrere Postgebiete addierte sich das Porto mit jedem neuen Transitland. Dieses Tarifdurcheinander sollte durch die Gründung des DÖPV 1850/51  zunächst zwischen den deutschen Staaten vereinheitlicht werden. Die vertraglichen Regelungen mit den ausländischen Postverwaltungen blieben zunächst unverändert. Die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Beförderungswegen ermöglichte dem Postkunden, den für Ihn optimale Leitweg zu wählen.



Im Zuge seiner immer intensiveren Beschäftigung mit der Postgeschichte entwickelt Dr. Karl Zangerle die Idee, die Portostufen der Süddeutschen Staaten mit „Gulden“ bzw.  „Kreuzer“-Währung in das Ausland zu erforschen. Die notwendige Arbeit in allen hierfür fraglichen Archiven der einzelnen Postgebiete führt zur systematischen Erfassung der von 1850 bis 1875 gegebenen postalischen Leitwege mit den zuweilen komplexen Taxen und Portostufen. Mehrere Publikationen sind das Ergebnis, ebenso die Sammlung „Auslandsbriefe der Süddeutschen Staaten 1850-1875“. Neben zahlreichen Frankaturen der ins Ausland gehenden Post wird die Sammlung auch durch eingehende Post aus dem Ausland ergänzt. Dabei wird die Taxe jeden Briefes ausführlich erklärt.



175 Seiten, davon 151 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 79.00 CHF