Tradition und Erfahrung in klassischer Philatelie seit 1919
Die Buchserie der schönsten mit internationalem Gross-Gold oder Grand Prix ausgezeichneten Briefmarkensammlungen.

Band 28: Griechenland - Große Hermesköpfe 1861-1886 • Die Stavros Andreadis 'Kassandra' Sammlung

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Artikelnummer: 372


Mit dem Ziel einer Postreform entschied sich die griechische Regierung 1855 zur Einführung von Briefmarken. Dennopch sollte es noch einmal 6 Jahre bis zum 1. Oktober 1861 dauern, bis die ersten Briefmarken, die 'Großen HermesKöpfe' an die Postschalter gelangten.



Die Marken wurden von dem berühmten französischen Graveuer Désiré-Albert Barre entworfen, dem Sohn des Entwerfers der französischen Ceres-Erstausgaben. Die kunstvolle Ausführung des Hermes begeistert bis heute jeden Philatelisten. Stavros Andreadis zeigt in seiner Sammlung "Kassandra" die verschiedensten Facetten der Großen Hermesköpfe; angefangen bei Proben über die diversen Drucke und Farben, den Solferino-Fehldruck, Verwendungen auf Briefen, Zeitungen und Drucksachen mit raren Destinationen sowie die speziellen "Kombinationsfrankaturen".



168 Seiten, davon 140 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 79.00 CHF
leider ausverkauft

Band 27: Brasilien - 'Ochsenaugen' 1843-1854 • Die Luis Alemany Indarte Sammlung

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Artikelnummer: 371


Nach Großbritannien und dem Schweizer Kanton Zürich gab Brasilien als dritte Land der Welt Briefmarken aus. Die Anregung dazu kommt von dem Deutschen Jacob Sturz, dem Direktor einer englischen Minengesellschaft. Zum 1. August 1843 führt die Postverwaltung die Vorausbezahlung von Briefen mit Postwertzeichen ein. Vorlage für das ungewöhnliche Markenbild, die sog. "Ochsenaugen", war vermutlich eine Banknote der brasilianischen Staatsbank.



Luis Alemany Indarte belegt in seiner Sammlung, die zu den besten jemals aufgebauten Sammlungen des Gebietes zählt, belegt die verschiedenen Drucke der 6 Druckplatten mit zahlreichen Marken und Einheiten, dabei das berühmte Xiphopagus Paar zweier Wertstufen. Das Studium der brasilianischen Abstempelungen auf den "Ochensaugen" faszinierte bereits die ersten Brasilien-Sammler. Die Sammlung zeigt fast alle bekannten Abstempelungen.



160 Seiten, davon 158 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 79.00 CHF

Band 26: Chile - Die 'Colon'-Ausgaben 1853-1867 • Die Joseph Hackmey Sammlung

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Artikelnummer: 370


Joseph Hackmey dokumentiert in seiner Sammlung "Chile - 'Colon'-Ausgaben 2853-1867" die verschiedenen Auflagen, Drucke und Farben von den ersten Drucken 1853 bis zu den letzten Auflagen 1867 von den stark abgenutzten bzw. gründlich gereinigten Stahlplatten. Wie vermutlich niemals zuvor in der Geschichte ist es Joseph Hackmey gelungen, nahezu alle großen Raritäten Chiles in einer Sammlung zu vereinen. Neben den klassischen Raritäten ist auch der postgeschichtliche Teil der Sammlung mit Briefen, Portoraten und seltenen Destinationen von allergrößter Bedeutung. Die meisten Raritäten der Chile-Philatelie aus den Sammlungen von Col. Green, Joaquin Galvez, Alfred Caspary, Welczek, R.A.G. Lee, Du Pont, Norman Hubbard und Gerhard Blank befinden sich heute in der Sammlug Joseph Hackmey.



188 Seiten, davon 160 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch 


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Band 25: Deutsches Reich Hochinflation 1923 • Die Horst Jaster Sammlung

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Artikelnummer: 357


Die Inflation in Deutschland von 1914 bis 1923 war die radikalste Geldentwertung, die eine Industrienation bis zu diesem Zeitpunkt jemals erlebt hatte. Sie betraf die Deutsche Reichsmark, die seit der Einführung 1875 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs am 4. August 1914 eine stabile Währung war. Ein Grund für die „stabile Reichsmark“ war die Bindung an den Goldstandard. Diese Bindung verpflichtete die Reichsbank, den Gegenwert von Papiergeld jederzeit in Metallgeld bzw. Gold umzutauschen. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die „Noteinlösungspflicht“ der Reichsbank aufgehoben. Anschließend wurden zahlreiche Kriegsanleihen aufgelegt, die durch die Bevölkerung gezeichnet wurden. Ab Mitte 1916 wurde deutlich mehr Geld für die Finanzierung der Kriegswirtschaft gedruckt, als durch die Bevölkerung zur Verfügung gestellt wurde. So kam es, dass die Verbraucher mehr Geld zur Verfügung hatten, als sie zum Kauf und Konsum aller zur Verfügung stehenden Güter benötigten. Um in den Besitz dieser immer knapper werdenden Güter zu kommen, waren Sie bereit immer höhere Preise zu akzeptieren – der offene Ausbruch der Inflation.



Horst Jaster zeigt in seiner Sammlung „Deutsches Reich Hochinflation 1923“ anhand zahlreicher postalischer Belege aller Art die dramatischen Auswirkungen der Hochinflation auf Postbenutzer und Gesellschaft, Wirtschaft und Behörden, die auf die Kommunikation durch den „geschriebenen Brief“ auch in schwierigsten Zeiten angewiesen waren. Er stellt dabei dokumentierend, aber auch mahnend das unglaubliche und schrecklichste  Kapitel deutscher Wirtschafts- und Finanzgeschichte dar.



169 Seiten, davon 145 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


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Band 24: Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik 1918-23 • Die Dr. Wolfgang Leupold Sammlung

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Artikelnummer: 356


Dr. Wolfgang Leupold stellt in seiner Sammlung die fast unerschöpfliche Markenvielfalt der R.S.F.S.R. dar: Alte Marken wurden überdruckt, Zähnungen verändert, Papiersorten und Papiere mit unterschiedlichen Wasserzeichen eingesetzt, Marken wurden kurz nach Ausgabe wieder zurückgezogen, andere dafür eingesetzt, vorrevolutionäre Marken wurden – teilweise mit Aufdrucken, um die Inflation auszugleichen – wieder verwendet, Essays und Probedrucke kommen vielfach auf den Markt. Ein Bürgerkrieg ab Anfang des Jahres 1918 bis 1921 prägte das Leben der Menschen in der noch jungen R.S.F.S.R. So kam es, dass die ersten eigenen Freimarken erst nach Beendigung des Bürgerkrieges Ende 1921 verausgabt wurden – nahezu vier Jahre nach der Staatsgründung. Reguläre Markenausgaben wurden sogleich ergänzt um zahlreiche Sondermarken, Hungerhilfemarken für die Opfer der Dürrekatastrophe 1921 sowie Wohltätigkeitsmarken, die berühmten Konsularmarken und sogar Tauschmarken zur Kontrolle des vom Staat monopolisierten Exports von Briefmarken.



All dies umreißt das Betätigungsfeld von Dr. Wolfgang Leupold, der dieses unglaubliche  postpolitische Durcheinander in seiner Sammlung anhand zahlreicher Marken, Briefe und Besonderheiten darstellt und die wohl bedeutendste Sammlung des Gebietes zusammengetragen hat.



160 Seiten, davon 129 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 

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Band 23: Auslandsbriefe der Süddeutschen Staaten 1850-75 • Die Dr. Karl Zangerle Sammlung

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Artikelnummer: 355


Am Vorabend der Gründung des Deutsch-Österreichischen-Postverein gab es allein in Deutschland mehr als ein Dutzend selbstständige Postverwaltungen, die ihren Postverkehr und Nachrichtenaustausch in sehr unterschiedlichen Verträgen geregelt hatten. Für Sendungen im Transit durch mehrere Postgebiete addierte sich das Porto mit jedem neuen Transitland. Dieses Tarifdurcheinander sollte durch die Gründung des DÖPV 1850/51  zunächst zwischen den deutschen Staaten vereinheitlicht werden. Die vertraglichen Regelungen mit den ausländischen Postverwaltungen blieben zunächst unverändert. Die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Beförderungswegen ermöglichte dem Postkunden, den für Ihn optimale Leitweg zu wählen.



Im Zuge seiner immer intensiveren Beschäftigung mit der Postgeschichte entwickelt Dr. Karl Zangerle die Idee, die Portostufen der Süddeutschen Staaten mit „Gulden“ bzw.  „Kreuzer“-Währung in das Ausland zu erforschen. Die notwendige Arbeit in allen hierfür fraglichen Archiven der einzelnen Postgebiete führt zur systematischen Erfassung der von 1850 bis 1875 gegebenen postalischen Leitwege mit den zuweilen komplexen Taxen und Portostufen. Mehrere Publikationen sind das Ergebnis, ebenso die Sammlung „Auslandsbriefe der Süddeutschen Staaten 1850-1875“. Neben zahlreichen Frankaturen der ins Ausland gehenden Post wird die Sammlung auch durch eingehende Post aus dem Ausland ergänzt. Dabei wird die Taxe jeden Briefes ausführlich erklärt.



175 Seiten, davon 151 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 79.00 CHF

Band 22: Kap der Guten Hoffnung • Die Joseph Hackmey Sammlung

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Artikelnummer: 352


Joseph Hackmey dokumentiert in seiner Sammlung die verschiedenen Auflagen, Drucke, Farben und Papiere der Kap-Dreiecke von der Erstausgabe 1853 bis zu den letzten Drucken von stark abgenutzten Stahlplatten durch die Druckerei De La Rue im Juni 1864. Wie noch nie zuvor in der Geschichte der Kap-Philatelie ist es Joseph Hackmey gelungen, praktisch alle großen Raritäten der Kap-Dreiecke in einer Sammlung zu vereinen: Die Farbfehldrucke der 'Woodblocks' ungebraucht und gestempelt, in Paaren und Einheiten mit 'normalen' Nachbarmarken, sowie ihre Verwendung auf Briefen. Neben den 'Klassischen Raritäten' der Kap-Dreiecke ist die Sammlung zweifellos auch als die bedeutendste postgeschichtliche Kollektion der Kap-Dreiecke zu beurteilen.



Die größten Kap-Raritäten aus den Sammlungen Ferrari, Hind, Pack, Caspary, Stevens, Burrus, Hall, Stevenson, 'Maria de la Queillerie', Sir Maxwell Joseph, Dale Lichtenstein, 'Maximus', 'Bonaventure', 'Salisbury', Mrs. Ad Indhusophon und 'Lady Hope' befinden sich heute in der Sammlung von Joseph Hackmey.



172 Seiten, davon 143 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 79.00 CHF

Band 21: Französische Post der westindischen Inseln • Die Dr. Federico Borromeo d'Adda Sammlung

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Artikelnummer: 351


Die gesamte für Frankreich bestimmte wurde 1860 in der Karibik von privaten Schiffen oder englischen Dampfern befördert. 1861 erfolgte die Gründung der "Companie Generale Transatlantique". Es wurden Postdampferlinien errichtet, die zahlreiche Inseln und Städte miteinander verbanden.



 



Eingehende und ausgehende französische Post der Westindischen Inseln ist wesentlich seltener als vergleichbare englische oder spanische Post. Insbesondere Großbritannien hat immer eine Hauptrolle bei dem Transport von Post oder sonstigen Gütern in der Karibik gespielt.



 



Dr. Federico Borromeo d'Adda zeigt in seiner Sammlung viele sehr seltene Briefe. Besonders interessante Stücke finden sich auch im Bereich der französisch-britischen Postbeziehungen.



 



196 Seiten, davon 172 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 79.00 CHF

Band 20: Classic India & Scinde 1600-1858 • Die Jochen Heddergott Sammlung

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Artikelnummer: 350


Jochen Heddergott dokumentiert mit seiner Indien-Sammlung die geschichtlichen Entwicklungen in Indien mit Briefmarken, Briefen und Stempeln. Die Kollektion beginnt mit den frühesten bekannten Briefen in Privathand von Portugiesen (1624) und Engländern (1632) in Indien und mit den frühesten in Indien verwendeten Stempeln.



Die ersten Briefmarken Indiens, die 'Scinde Dawks', werden auf zahlreichen Briefen gezeigt; die Lithographs sind in größter Vielfalt mit Einheiten, seltenen Briefen und Frankaturen vertreten. Insbesondere die Frankaturen in das Ausland zeigen einen großen Teil der wichtigsten Briefe dieses Gebietes. Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass zahlreiche Postrouten in beide Richtungen dokumentiert werden. Jochen Heddergott ist einer der ersten Sammler, der beide Richtungen gleichberechtigt in einer Sammlung berücksichtigt hat.



 



270 Seiten, davon 242 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch


 99.00 CHF

Band 19: Österreich-Ungarn Ausgabe 1867 - Auslandsfrankaturen • Die Werner Schindler Sammlung

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Artikelnummer: 340


Österreich 1867: Nach der Niederlage gegen Preussen im Krieg von 1866 und dem Verlust Venetiens an Italien forderten die Königreiche und Kronländer zunehmend Selbstständigkeit. Ungarn wurde 1867 als eigener Staat anerkannt, Kaiser Franz Joseph wurde in Buda zum Apostolischen König von Ungarn gekrönt. Auch das Postwesen wurde mit Wirkung am 1. Mai 1867 geteilt. Die Handelsministerien Österreichs und Ungarns vereinbarten zunächst eine bildgleiche Briefmarkenausgabe für die beiden unabhängigen Staaten: mit dem Bild Seiner Majestät Franz Joseph, Kaiser von Österreich und König von Ungarn, jedoch ohne Landesbezeichnung und mit einer Wertangabe in "Kr", die Abkürzung der Währung "Kreuzer" in beiden Landessprachen.



In dieser Zeit führte der Ausbau von Eisenbahn- und Schiffsverbindungen zu einem stark wachsenden internationalen Handel. Die Folge war ein rasanter Anstieg des Postverkehrs mit den Nationen in aller Welt. Die Werner Schindler Sammlung dokumentiert diese historisch-wirtschaftliche Entwicklung zwischen 1867 und 1884 mit großartigen Briefen und bedeutenden Frankaturen von Österreich in das Ausland, aber auch aus dem Ausland nach Österreich gehend.



 



340 Seiten, davon 312 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover mit Schutzumschlag, zweisprachig in deutsch und englisch



 

 99.00 CHF