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Die Sammlung Erivan (2. Auktion)
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  • Losnr. : 7001 Zürich

    1 / 1
    Winterthur: Zürich 6 Type IV, die 39. Marke aus dem Hunderterbogen, regelmässig breitrandig mit deutlichen senkrechten Unterdrucklinien, ideal klar, kontrastreich, ziffernfrei und übergehend entw. mit schwarzer Zürcher Rosette mit nebenges. schwarzem "WINTERTHUR 10 / 7 45" auf kleinformatigem Faltbrief (leicht fehlerhaft unten), gerichtet an Fräulein Lisette Rodorf im Rindermarkt in Zürich, rücks. roter Ankunftsstp. vom Folgetag. Äusserst attraktiv, Atteste Moser (1964), Marchand (2020) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 6'000 + 10%.rnProvenienz: Sammlung Iwan Bally (1964); Sammlung Bilitio, 86. Corinphila-Auktion (Okt. 1993), Los 23.
    Ausruf : 2.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7002 Zürich

    1 / 1
    Horgen: Zürich 6 Type V, die 100. Marke aus dem Hunderterbogen, farbintensiv und breit- bis überrandig mit Teilen der linken Nachbarmarke und breiter Bogenecke rechts unten, ein Ausnahmestück mit deutlichen senkrechten Unterdrucklinien, ideal klar, kontrastreich, ziffernfrei und übergehend entw. mit schwarzer Zürcher Rosette mit nebenges. schwarzem Zierzweikreisstp. "HORGEN 17 MARS 1843" auf Faltbrief an die Redaktion des Tagblattes in Zürich, rücks. roter Ankunftsstp. vom gleichen Tag. Schöner und zugleich interessanter geht es kaum: Marke mit äusserst seltener Bogenecke, alle Entwertungen in optimaler Qualität, eine sehr frühe Verwendung aus dem ersten Monat. Attest Rellstab (1983) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 6'000 + 20% für die Verwendung in Horgen + 50% für die Verwendung im März 1843.rnProvenienz: 61. Köhler-Auktion, Los 2794; Miro-Auktion Paris (1939); Feldman-Auktion (Juni 1977), Los 2318; 45. Marxer-Auktion (April 1988), Los 2291.rnReferenz: Abgebildet und diskutiert in Schäfer - Kantonalmarken Frankaturen, S. 72.rnVermerk: Die ersten Briefmarken der Schweiz wurden am 1. März 1843 ans Publikum abgegeben, die erste Verwendung einer Zürich 6 ist vom 2. März 1843 bekannt.
    Ausruf : 8.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7003 Zürich

    1 / 1
    Der Notariat Greifensee-Brief: Zürich 4 Type II zusammen mit Zürich 6 Typen I + II im waagr. Paar, die erste und zweite Marke des Hunderterbogens mit Bogenrand links und fast vollständigem Prägesiegel der Papierfabrik Sihl. Alle Marken mit regelmässig breitrandigem Schnitt, farbintensivem Schwarzdruck und deutlich sichtbaren senkrechten Unterdrucklinien. Zart und zurückhaltend gestempelt mit zwei schwarzen Zürcher Rosetten mit nebenges. Stabstp. GREIFENSEE, zweifach gefasstem zartem RECOMMANDIRT (AW 742), ovalem Absenderstempel "Notariat Greiffensee", handschr. Vermerk "Recomandirt" sowie Einschreibenummer "No 1" auf Brief an das Gemeindeammanamt in Wildberg. Eine kleine Aufrauhung auf der Zürich 4 rechts unten wurde mit einem Tintenfleckchen unauffällig bedeckt, was bei diesem überragenden Brief der Schweizer Philatelie der Ordnung halber erwähnt wird, aber ohne Bedeutung ist. Das Paradestück der Altschweiz-Philatelie!  Attest Hertsch (1963), Gemeinschaftsattest von der Weid & Hertsch (1991) Schäfer - Kantonalmarken Frankaturen = CHF 700'000. rnrnHinweis: Es gibt nur einen weiteren Brief mit einer Kombinationsfrankatur mit je einem Einzelwert der Zürich 4 und der Zürich 6, wahrscheinlich zur Begleichung des Doppelportos bei einem Tarif von neun Rappen. Er wurde ebenfalls vom Notariat in Greifensee versendet.rnrnReferenzen:rnZumstein-Spezialkatalog, III. Auflage 1924, S. 9, Abb. 9;rnGnägi - Zürcher Kantonalmarken beschrieben und abgebildet auf S. 76/77;rnCorinphila Spezialkatalog & Handbuch auf S. 19;rnSchäfer - Kantonalmarken Frankaturen auf S. 40;rnSenn - Zürcher Kantonalmarken auf S. 216,rnBroschüre zur Ausstellung 'Extrem - 175 Jahre Schweizer Briefmarken' auf S. 49 .rnrnProvenienz:rnPaul Mirabaud (ausgestellt Weltausstellung Paris 1900)rnEmil Diem-Saxer, St. Gallen (ausgestellt auf der NABA 1934 in Zürich)rnSammlung Iwan Bally (1964)rnSammlung Maurice Burrus (Robson Lowe, April 1964, Los 738)rnSammlung Helveticus (D.Feldman, Nov. 1991, Los 90006)
    Ausruf : 300.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7004 Zürich

    1 / 1
    Zürich 6 Type I, ein voll- bis breitrandiger Einzelwert mit klarem Schwarzdruck und deutlichen senkrechten Unterdrucklinien, zart und übergehend entwertet mit schwarzer Zürcher Rosette mit nebenges. Stabstp. GREIFENSEE auf vollständigem Faltbrief, unterhalb der Marke privater Stempel "NOTARIAT GREIFENSEE". Der Brief mit dem inwendigen Datum "17. Juli 1844" an das Gemeindeammannamt Wildberg trägt rückseitig einen Abschlag des Stabstemp. der Postablage WILDBERG. Ein ansprechender Brief der eine attraktive Ergänzung des eingeschriebenen Greifensee-Briefes aus dieser Auktion (Los 7003) darstellt, Attest von der Weid (2003) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 6'000 + 50%. 
    Ausruf : 3.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7005 Zürich

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    Hausen am Albis: Zürich 6 Type I, die 41. Marke aus dem Hunderterbogen, farbintensiv und breit- bis überrandig mit Bogenrand links, deutliche senkrechte Unterdrucklinien, klar, kontrastreich und übergehend entw. mit schwarzer Zürcher Rosette sowie leicht übergehend mit schwarzem Zierzweikreisstp. "HAUSEN AM ALBIS 13 AVRIL 1843" auf Faltbrief mit Archivvermerk "Ebertschwyl 13 April 1843 / Ringger Lieut.", gerichtet an Oberlieutnant Brunner in Zürich, rücks. roter Ankunftsstp. vom gleichen Tag. Eine schöne Marke mit seltenem Bogenrand, zugleich eine interessante frühe Verwendung. Signiert A. & G. Bolaffi; Attest Rellstab (1989) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 6'000 + 30%.rnProvenienz: 98. Köhler-Auktion (1938), Los 3627; Sammlung Pedemonte, 81. Corinphila-Auktion (März 1990), Los 17.rnVermerk: J. C. Brunner war 1843 Oberlieutnant der militärischen Polizeiwache in Zürich.
    Ausruf : 3.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7006 Zürich

    1 / 1
    Zürich 4 Type III, farbfr. und breit- bis überrandiges Prachtstück mit kompletten Trennlinien auf allen Seiten und mit deutlichen waagrechten Unterdrucklinien, klar, dekorativ, zentrisch und leicht übergehend entw. mit roter Zürcher Rosette mit nebenges. rotem "ZÜRICH 24 SEPT 1848 NACHMITTAG" und rotem Nebenstp. "N: Abg:" auf vollständigem Faltbrief an Herrn J. C. Elmer im Seefeld. Ein attraktiver Brief mit dieser gesuchten Marke, vermutlich der Einzige mit einer Zürich 4 ins Seefeld über das Vorortspostamt Neumünster, für eine grosse Sammlung der Altschweiz. Atteste Moser (1957), Rellstab (1999) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 70'000 + 10% für den Nebenstempel + 30% für die Verwendung in den Vorort.rnProvenienz: Sammlung Alfred H. Caspary; H.R. Harmer N.Y; 11. Teil (Nov. 1957), Los 30; Sammlung Zürichsee, 114. Corinphila-Auktion (Okt. 1999), Los 7.rnReferenz: Abgebildet und diskutiert in Schäfer - Kantonalmarken Frankaturen, S. 43.rnBemerkung: Absender ist C. Escher-Bürkli, wohnhaft in der Augustinergasse in Zürich.
    Ausruf : 30.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7007 Zürich

    1 / 1
    Zürich 6 Type II, die 17. Marke aus dem Hunderterbogen, farbintensives und breit- bis überrandiges Prachtstück mit erkennbaren waagrechten Unterdrucklinien, sauber, zentrisch und leicht übergehend entw. mit roter Zürcher Rosette mit nebenges. rotem "ZÜRICH 13 AOUT 1848 NACHMITTAG auf vollständigem Faltbrief nach Winterthur, rücks. mit Ankunftsstp. vom gleichen Tag. Eine schöne Marke auf ansprechendem Brief, Atteste Hunziker (1962), Marchand (2020) SBK = CHF 5'400.
    Ausruf : 2.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7008 Zürich

    1 / 2
    Winterthur, farbfr. und allseits breitrandiges Prachtstück mit Trennungsornamenten auf allen Seiten, klar entw. mit schwarzer Zürcher Rosette. Atteste Fulpius (1948), Hunziker (1975), Marchand (2020) SBK = CHF 5'400.
    Ausruf : 1.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7009 Zürich

    1 / 1
    Winterthur, farbintensives und allseits sehr gut gerandetes Luxusstück mit Trennungsornamenten auf allen Seiten, klar entw. mit schwarzer Zürcher Rosette als seltene Einzelfrankatur mit nebenges. rotem, ideal abgeschlagenem "ZÜRICH 12 SEPT. 1850 NACHMITTAG" auf vollständigem Faltbrief innerhalb von Zürich an die Escher Wyss & Cie. Ein attraktiver und sehr seltener Brief, Atteste Moser (1970), Rellstab (1993) SBK = CHF 70'000.rnNote: Die Escher-Wyss & Cie vurde von hans Caspar Escher und Salomon von Wyss im Jahr 1805 als Baumwoll-Spinnerei gegründet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte sich Escher-Wyss zum Maschinen- und Turbinenhersteller.rnReferenz: 'Basler Taube', 1. Jahrgang (1928/29).rnProvenienz: Sammlung Iwan Bally; 87. Corinphila - Auktion (Okt. 1993), Los 590.
    Ausruf : 20.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7010 Zürich

    1 / 2
    Der schönste Viererblock der Winterthur auf Brief: Winterthur im Viererblock, Positionen 43+44/48+49 des 50er Bögleins farbintensiv und regelmässig breitrandig mit Teilen der Trennungsornamente auf allen Seiten, klar, sauber und kreuzfrei gestempelt mit zwei blaugrünen Zürcher Rosetten, wobei ein Abschlag auf den Brief übergeht. Oberhalb der Einheit findet sich ein Zweikreiser "STÄFA 12 SEPT. 1850" in der gleichen blaugrünen Farbe auf vollständigem privatem Faltbrief ohne die geringste Spur eines Archivbugs, gerichtet an den Regierungsrath Dr. Johannes Keller in Frauenfeld. Rückseitig roter Transitstp. und Ankunftsstp. Frauenfeld vom Folgetag. Von seiner Seltenheit aber auch vom gesamten Erscheinungsbild her einer der interessantesten und zugleich attraktisten Verwendungen von Marken der Übergangszeit im ersten eidgenössischen Tarif, korrekt frankiert für einen Brief der ersten Gewichtsstufe im zweiten Rayon innerhalb des Zürcher Postkreises.rnAtteste Hunziker (1974), Nussbaum (1976), Rellstab (1985) Schäfer - Kantonalmarken Frankaturen = CHF 175'000.rnrnBemerkung: Bis zur Herausgabe der Marken der Durheim-Ausgabe am 1. Oktober 1850 musste man sich im VIII. Postkreis auf Franko-Briefen mit Mehrfachfrankaturen der Ortspost oder der Winterthur behelfen. Die bekannten Briefe mit Mehrfachfrankaturen der Winterthur zu 7½, 10, 15 oder 20 Rappen stammen daher wie das vorliegende Stück aus den Monaten April bis Oktober 1850 und wurden mit schwarzen Zürcher Rosetten entwertet. Das vorliegende Stück ist insofern einmalig, als hier keine schwarze Farbe zur Entwertung der Freimarken verwendet wurde. Die Corinphila Kartei-Registratur kennt insgesamt nur vier Briefe mit vier Exemplaren der Winterthur zur Begleichung des 10 Rappen-Portos im zweiten Rayon, wobei dies der einzige bekannte Viererblock auf Brief ist.  rnrnDer Brief ist aber auch vom Empfänger her interessant. Er ist an den thurgauer Mediziner und Politiker Johannes Keller (1802 - 1877) gerichtet. Von 1824 bis 1833 praktizierte Keller als Arzt in seinem Geburtsort Weinfelden. In den Jahren 1831 bis 1833 war er Gemeindeammann von Weinfelden und Mitglied des Grossen Rats des Kantons Thurgau, von 1832 bis 1833 als dessen Präsident. Von 1833 bis 1869 gehörte er dem Thurgauer Regierungsrat an. 1849 gehörte er dem Thurgauer Verfassungsrat an. In den Jahren 1850 und 1851 war er Abgeordneter des Kantons Thurgau zum Ständerat, gab dieses Mandat jedoch zu Gunsten seines Amtes in der Thurgauer Regierung vorzeitig auf. Er engagierte sich auch wirtschaftspolitisch und war 1852 Mitglied des thurgauischen Eisenbahnkomitees und von 1858 bis 1874 des Verwaltungsrats der Nordostbahn als einer ihrer Gründer. Der Brief stammt von einem anderen Arzt und behandelt medizinische Probleme.rnrnReferenzen:rnA. Abele - A propos Altschweiz, S. 99rnHunziker - Winterthur auf S. 30, dort als Brief bezeichnet, der in Bezug auf ästhetische Wirkung seinesgleichen suchernSchäfer - Frankaturen Kantonalmarken, S. 94.rnrnProvenienz: Sammlung Mirabaud (im Jahr 1900 ausgestellt in Paris);rnZumstein Bern (1908)rnSammlung Alfred F. Lichtenstein, ausgestellt auf der IPOSTA 1930rnErnst Müller (1936)rnZentrale für Briefmarken Projektionsbilder (1938), St Gallen, Nr. E 168rnSammlung Svizzera, ausgestellt auf der LUNABA 1951rn58. Corinphila-Auktion (May 1975), Los 330;rnSammlung Monte Rosa, 73. Corinphila-Auktion (Sept. 1985), Los 2670.
    Ausruf : 75.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7011 Genf

    1 / 3
    Katalognummer : 3
    1 / 1
    Doppelgenf, farbintensiv und sehr gut- bis überrandig, klar und voll aufgesetzt entw. mit roter Genfer Rosette (AW 2) mit nebenges. rotem "GENEVE 2 SEPT. 44" auf Umschlag nach Troinex bei Genf. Portogerechte Verwendung der Doppelgenf als Kantonalporto im Tarif vom September 1843 bis März 1845, wobei sie bereits ab März 1844 mit einer Preisreduktion von 20 % an das Publikum abgegeben wurde. Eine wunderschöne Doppelgenf im ersten Brieftarif, signiert Fulpius; Atteste A. Diena (1954), Rellstab (1999) SBK = CHF 100'000.rnProvenienz: 15. Corinphila-Auktion (März 1930), Los 2735; Sammlung Silvaplana, 110. Corinphila-Auktion (Mai 1999), Los 1012.
    Ausruf : 30.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7012 Genf

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    Linke Hälfte Doppelgenf, farbintensiv und sehr gut- bis überrandig, zart, dekorativ und voll aufgesetzt entw. mit roter Genfer Rosette (AW 2) mit nebenges. rotem "GENEVE26 JUIL 44" auf vollständigem Faltbrief innerhalb von Genf. Attraktives Stück, signiert Köhler; Atteste Fulpius (1954), A. Diena (1954), Rellstab (1999) SBK = CHF 23'000.rnProvenienz: Sammlung Silvaplana, 110. Corinphila-Auktion (Mai 1999), Los 1013.rnVermerk: Portogerechte Verwendung einer halben Doppelgenf als sehr seltenes 'Port local' innerhalb der Stadtmauern im Tarif vom März 1843, auch wenn die Freimarke ab März 1844 für nur 4 Centimes verkauft wurde.
    Ausruf : 6.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7013 Genf

    1 / 1
    Rechte Hälfte Doppelgenf, farbfr. und allseits breitrandiges Prachtstück (abgelöst und zurück gefalzt), zart und übergehend entw. mit roter Genfer Rosette (AW 2) auf Briefstück. Attraktiv, Atteste Fulpius (1948), Hunziker (1976) SBK = CHF 10'000.rnProvenienz: 59. Corinphila-Auktion (Okt. 1976), Los 5263.
    Ausruf : 2.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7014 Genf

    1 / 2
    ​Unikaler Brief mit zwei rechten Hälften der Doppelgenf: Zwei rechte Hälften, beide sehr gut- bis meist überrandig geschnitten (linker Wert im Wappen kl. Schürfstelle), zus. zart und zentrisch entwertet mit roter Genfer Rosette (AW 2) mit nebenges. seltenem rotem "CAROUGE 25 JANV. 45 Con DE GENEVE" auf Faltbrief nach Genf. Waagrechter Bug im unteren Briefbereich, der aber nicht von der attraktiven und einzigartigen Frankatur ablenkt. Atteste Miro (1956), Alberto Diena (1956), Hertsch (1956) Gemeinschaftsattest von der Weid & Hertsch (1991) Schäfer - Kantonalmarken Frankaturen = CHF 300'000.rnBemerkung: Portogerechter Brief im Kantontarif bis zum März 1845, wobei die Genfer Adler ab dem März 1844 mit 20 % Abschlag verkauft wurden. Es ist der einzige Brief mit zwei gleichen rechten Hälften zur Begleichung des 8 C. - Portos, die Kombination links & links ist unbekannt.rnReferenzen: Abgebildet in Morand - Timbres-poste de Geneve auf S. 11; Schäfer - Handbuch Postgeschichte Genf auf S. 208; Schäfer - Frankaturen Kantonalmarken auf S. 130.rnProvenienz: 18. Miro - Auktion (Jan. 1956), Los 10; Sammlung Helveticus, David Feldman - Auktion (Nov. 1991), Los 90028. 
    Ausruf : 60.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7015 Genf

    1 / 1
    Kleiner Adler, farbfr. und fast allseits grünrandig, zart entw. mit roter Genfer Rosette (AW 2). Ein Bijou, Befund Moser (1973); Attest Marchand (2020) SBK = CHF 2'500.
    Ausruf : 750 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7016 Genf

    1 / 1
    Grosser Adler dunkelgrün, die 70. Marke des Hunderterbogens, farbintensiv und regelmässig breitrandig mit Bogenrand rechts, klar, dekorativ, kontrastreich und voll aufgesetzt entw. mit roter Genfer Rosette (AW 4) mit nebenges. idealem rotem "GENEVE 8 FEVR. 49 8½ M" auf Faltbrief mit inwendigem Archivvermerk "Audemars, Brassus 5 Fevr. 49", versandt an den Hersteller von Uhren-Ziffernblättern, Mr. Moulinié in der Chevelu in Genf. Ein attraktiver Brief aus der Uhrenstadt Genf. Attest Hunziker (1972) SBK = CHF 7'500.
    Ausruf : 2.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7017 Genf

    1 / 1
    Grosser Adler dunkelgrün, die 46. Marke des Hunderterbogens, farbintensiv und sehr gut- bis breitrandig, klar, dekorativ, kontrastreich und übergehend entw. mit roter Genfer Rosette (AW 4) mit nebenges. idealem rotem "GENEVE25 NOV. 48 8 M" auf kleinformatigem Damenbrief mit farbloser Zierleiste an Mademoiselle Marie Rochat in Coutance. Ein aussergewöhnlicher seltener Zierbrief, Attest Nussbaum (1972), Gemeinschaftsattest von der Weid & Hertsch (1990) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 7'500 x 4 als Zierbrief.rnProvenienz: 17. Müller-Auktion; Sammlung Caspary, H.R. Harmer N.Y; 11. Teil (Nov. 1957), Los 92; Sammlung Helveticus, Feldman-Auktion (Nov. 1992), Los 90040; Feldman-Auktion (Mai 2001), Los 11379.rnBemerkung: Eine sehr seltene Frühverwendung. Der dunkelgrüne Grosse Adler erschien im Oktober 1848, bis Ende des Jahres sind laut Schäfer - Frankaturen Kantonalmarken nur 15 Briefe mit dieser Frankatur bekannt.
    Ausruf : 10.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7018 Genf

    1 / 1
    Genfer-Ausschnitt, farbfr. und allseits regelmässig breit gerandet, zart und übergehend entw. mit roter Genfer Rosette (AW 3) mit nebenges. rotem "GENEVE 26 AOUT 50 10½ M" auf grossem Briefstück (in der Mitte getrennt und wieder zusammen gefügt), usprünglich versandt nach Malagnou. Signiert Reuterskjöld und Moser; Atteste Hertsch (1966), Marchand (2020) SBK = CHF 6'500+.
    Ausruf : 1.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7019 Genf

    1 / 2
    Ganzsachenumschlag mit Wertzeichen 'Grosser Adler' im mittleren Format 140 x 75 mm, der Umschlag sauber, der Wertstempel farbfr., zart und übergehend entw. mit roter Genfer Rosette (AW 2) mit nebenges. rotem "GENEVE 2 MARS 47", adressiert an Mme de la Rive-Duppa in Presinges. Ein ansprechendes Stück dieser Seltenheit, Atteste Fulpius (1953), Gemeinschaftsattest von der Weid & Hertsch (1990), Attest Marchand (2020) SBK = CHF 85'000.rnHinweis: Die Empfängerin des Briefes war die Schriftstellerin Jeanne-Mathilde Duppa (geb.14. März 1808; gest. 18. August 1850). Sie hatte 1826 den bekannten Schweizer Physiker Auguste de la Rive geheiratet, der mit seiner Erfindung Kupfer und Gold in Galvanischen Bädern zu vergolden die Grundlage zur weiteren Entwicklung des Galvanoplastik legte. rnProvenienz: Sammlung Helveticus, Feldman-Auktion (Nov. 1991), Los 90050.rnBemerkung: Schäfer Postgeschichte Genf kennt nur 14 gebrauchte Ganzsachenumschläge im mittleren Format.
    Ausruf : 25.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7020 Genf

    1 / 1
    Waadt 5, die 72. Marke des Hunderterbogens, farbfr. und regelmässig breitrandig, zart und leicht übergehend entwertet mit seltener schwarzer Genfer Rosette (AW 3) mit nebenges. schwarzem "GENEVE 7 JANV 51 11½M" auf vollständigem Faltbrief nach Champel. Signiert Balasse; Atteste Hunziker (1975), Marchand (2020) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 4'800 + 20%.rnBemerkung: Diese schwarze Rosette wurde nur in den ersten zwei Januar-Wochen 1851 zur Entwertung eingesetzt.
    Ausruf : 1.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7021 Genf

    1 / 1
    Waadt 5, farbintensiv und sehr gut- bis überrandig, zart und übergehend entwertet mit seltener schwarzer eidgenössischer Raute mit nebenges. schwarzem Zweikreisstp. "CHÊNE 13 MARS 1853 SOIR" auf vollständigem Faltbrief nach Champel bei Genf. Signiert Hertsch; Attest Rellstab (1993) Corinphila Handbuch und Spezialkatalog = CHF 4'800 x 4.rnProvenienz: 125. Mohrmann-Auktion (Okt. 1967), Los 3642; Sammlung Bilition, 86. Corinphila-Auktion (Okt. 1993), Los 102.rnBemerkung: Eine sehr seltene Entwertung auf der Waadt 5 in Chêne, die Corinphila-Karteiregistratur kennt nur sechs derartige Briefe zwischen dem 17. September 1852 und dem 12. April 1853. 
    Ausruf : 3.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7022 Genf

    1 / 1
    Neuenburg, farbfr. und breit- bis überrandig mit Nachbarmarke links und sehr breitem Bogenrand unten (abgelöst und zurück gefalzt), klar und übergehend entwertet mit eidg. Raute mit nebenges. schwarzem "GENEVE 13 AOUT 51 6 S" auf vollständigem Faltbrief nach Varembé / Commune de Petit-Saconnex bei Genf. Signiert Fulpius; Atteste Hunziker (1979), Kimmel (2007) SBK = CHF 10'000.rnProvenienz: 337. van Dieten Auktion (ca. 1949); 63. Corinphila-Auktion (1980), Los 5956; Giorgino-Auktion (März 2006), Los 093; Feldman-Auktion (Dez. 2007), Los 10170.rnReferenz: Morand - Genfer Briefmarken 1843-1854, S. 71.rnBemerkung: Der Ausgabetag der Neuenburg ist unbekannt, könnte aber mit der Einführung der eidgenössischen Raute am 7. August 1851 zusammenfallen. Aus dem August sind nur vier Briefe bekannt, der vorliegende Brief ist somit ein extremes Frühdatum. 
    Ausruf : 4.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7023 Basel

    1 / 1
    Basler Taube, farbintensiv mit überdurchschnittlich gut ausgeprägtem Relief, allseits weissrandig mit Bogenrand unten, klar und übergehend entw. mit rotem Doppelkreiser "BASEL 3 NOV. 1849 VOR-MITTAG" (deutlich seltener als die Entwertung am Nachmittag) auf vollständigem Faltbrief in der Stadt aus der bekannten Ryhiner - Korrespondenz, rücks. mit Ausgabestempel vom Folgetag. Ein Schmuckstück, signiert Köhler, Fulpius und A. Diena; Atteste Rellstab (1999), Marchand (2020) SBK = CH 45'000 + 50%.rnBemerkung: Das vorliegende extrem farbfrisch erhaltene Exemplar der Basler Taube zeigt die typische helle blaue Druckfarbe der späteren  Auflage von der 2. Druckform. Das hier in Druckform 2 verwendete schwarze Druckstöckl war bei der Erstauflage 1845 in Druckform 1 auf Bogenposition 32 eingesetzt. Bei dem Einsatz in Druckform 2 ist es aber mit einem anderen blauen Druckstöckl kombiniert worden, das einen typischen farblosen Bereich in der echten oberen Ecke zeigt.    rnProvenienz: Chiani-Auktion (Nov. 1990), Los 3577; 107. Corinphila-Auktion (Sept. 1998), Los 5990; 133. Corinphila-Auktion (Juni 2002), Los 3307.rnReferenz: Herold - Basler Taube auf S. 208.
    Ausruf : 20.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7024 Bundesmarken

    1 / 1
    Ortspost mit Kreuzeinfassung Type 25, farbintensiv und regelmässig breitrandig (minimer Spalt im rechten Randbereich), zart und voll aufgesetzt entw. mit blauem FRANCO von Chur (AW 421b) als seltene Einzelfrankatur auf vollständigem Streifband samt Schleife, gedruckter Abgangsort Lenzburg, über die Schleife gehender blauer Zierzweikreisstp. "SARGANS 3 JANV. 1851" als Abgangsstempel, versandt nach Chur, rücks. mit Ankunftsstp. vom Folgetag. Als intaktes Streifband äusserst selten, Atteste Fiecchi (1973), Hermann (2020) SBK = CHF 8'500.rnProvenienz: Sammlung Fulpius; Roumet - Auktion (März 1973), Los 196.rnBemerkung: Mit einem Kreuzer taxiert, da die Schleife rückseitig versiegelt worden war und das vorliegende Stück somit als Brief im ersten Briefkreis galt.
    Ausruf : 2.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7025 Bundesmarken

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    Ortspost mit Kreuzeinfassung Typen 22+23 im waagr. Paar, eine farbintensive und regelmässig breitrandiges Prachteinheit, jede Marke klar und zentrisch, das Schweizerkreuz nahezu freilassend entw. mit schwarzem "P.P." des IX. Postkreises (AW 242) mit nebenges. "WOLLERAU 13 MAJ 51 M" auf vollständigem Faltbrief an den Ständerat König in Schwyz, rücks. mit blauem Ankunftsstempel. Ein äusserst attraktiver Brief, Attest Fulpius (1952), Gemeinschaftsattest von der Weid & Hertsch (1991) SBK = CHF 8'500.rnProvenienz: Sammlung Helveticus; Feldman - Auktion (Nov. 1991), Los 90080.
    Ausruf : 2.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7026 Bundesmarken

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    Ortspost ohne Kreuzeinfassung Type 20, sehr gut- bis breitrandig in Mischfrankatur mit Rayon I dunkelblau mit Kreuzeinfassung, Type 25, voll- bis überrandig mit Bogenrand links, zwei farbintensive Einzelwerte, jede Marke klar und zentrisch, das Schweizerkreuz nahezu freilassend entw. mit schwarzem "P.P." des IX. Postkreises (AW 242) mit nebenges. Stabstp. NIEDERBÜREN (AW 1602) auf Faltbrief nach Berg, rücks. mit Transitstempeln von Oberbüren und St. Gallen (18. DEC 1850). Ein äusserst seltene Frankatur, von der der SBK nur acht Stücke kennt, portogerecht für einen Brief der zweiten Gewichtsstufe im ersten Briefkreis. Atteste A. Diena (1955), Rellstab (1999) SBK = CHF 35'000.rnProvenienz: Sammlung Silvaplana; 110. Corinphila - Auktion (Mai 1999), Los 1087.
    Ausruf : 10.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7027 Bundesmarken

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    Poste Locale mit Kreuzeinfassung Typen 10+11 im waagr. Paar, farbintensive und regelmässig breitrandige Prachteinheit, jede Marke klar und voll aufgesetzt entw. mit schwarzem, ideal abgeschlagenem "P.P." im Kreis des IV. Postkreises. Sehr attraktiv, Attest Marchand (2020) SBK = CHF 4'600.
    Ausruf : 1.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7028 Rayon II

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    Rayon II ohne Kreuzeinfassung, Stein D Type 4 l/o mit roter Anlagelinie rechts oben, farbfrisches und breit- bis überrandiges Prachtstück mit allen kompletten Trennlinien, Teilen dreier Nachbarmarken und Bogenrand oben, zart, dekorativ und leicht übergehend entw. mit blauer eidg. Raute mit nebenges. Stabstp. LENGNAU und gefasstem Schreibschriftstempel Chargé, beide in Schwarz, weiterhin "BADEN 17 9 54" und CHARGÉE, beide in Blau auf vollständigem Faltbrief nach Würenlos. Signiert Städeli; Atteste Hunziker (1973), Marchand (2020).rnBemerkung: In diesem Brief im ersten Briefkreis mit Portoverdoppelung für das Einschreiben schickt der Absender Israel Meyer eine Eingabe an den Geindeammann in Würenlos. Um 1850 lebte etwa die Hälfte der rund 3.000 Juden der Schweiz in den beiden Dörfern Endingen und Lengnau AG. Der Anteil der jüdischen Bevölkerung in Lengnau machte damals etwa die Hälfte der Dorfbevölkerung aus. Mit der in den 1860er Jahren gewährten Freizügigkeit und Ausstattung mit vollen Bürgerrechten begann eine starke Abwanderung der jüdischen Dorfbewohner in die Städte. 
    Ausruf : 500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7029 Rayon II

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    Rayon II ohne Kreuzeinfassung, Stein E Type 39+40 r/u im waagr. Paar zus. mit Rayon I hellblau Stein C2 Type 1 r/u, drei farbintensive und breit- bis überrandige Prachtstücke, von der Bogenecke rechts unten resp. von der Gruppenecke links oben stammend, zart, auf allen Marken nahezu kreuzfrei und auf die Unterlage übergehend entw. mit einem einzigen Abschlag der blauen eidg. Raute mit nebenges. blauem Rahmenstp. "AARAU 5 SEPT 53 NACH M." (AW 3908) auf vollständigem Nachnahme-Faltbrief nach Magden, rücks. Transitstp. Rheinfelden vom Folgetag. Eine dekorative Frankatur mit perfekten Marken, ein Kunstwerk, signiert Bolaffi; Attest Rellstab (1989).rnProvenienz: Sammlung Pedemonte; 81. Corinphila-Auktion (März 1990), Los 160.
    Ausruf : 500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7030 Rayon I hellblau

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    Rayon I hellblau ohne Kreuzeinfassung, Stein C2 Typen 32 l/o, farbfr. und sehr gut- bis überrandig mit Gruppenabstand rechts, klar, nahezu kreuzfrei und auf die Unterlage übergehend entw. mit "P.P." im Kreis (AW 313) auf Briefstück. Befund Moser (1976).
    Ausruf : 100 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7031 Rayon I hellblau

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    Rayon I hellblau ohne Kreuzeinfassung, Stein C2 Typen 37+38 l/o im waagr. Paar, farbintensiv und breit- bis überrandig, zus. zart und leicht übergehend entw. mit auf dieser Ausgabe seltenen "VERRIERES 23 MAI 54 SOIR" auf Briefstück. Befund Marchand (2020), Attest Hunziker (1973).
    Ausruf : 200 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7032 Rayon I hellblau

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    Rayon I hellblau ohne Kreuzeinfassung, Unbekannter Stein Typen 27 r/o als Einzelwert sowie 28+35 r/o im senkr. Paar, Spuren blauer und roter Kreuzeinfassungen, farbintensiv und sehr gut- bis meist überrandig, jede Marke klar und übergehend entw. mit eidg. Raute mit nebenges. rotem "ST. GALLEN 30 ... 52" auf Nachnahme-Streifband nach Niederglatt, rücks. Transitstp. Oberuzwyl. Ein phantastisches Stück mit diesem doch recht seltenen Stein, Attest von der Weid (1996) SBK = CHF 5'100 für einen Dreierstreifen auf Brief.
    Ausruf : 1.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7033 Rayon I hellblau

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    Unbekannter Stein Type 36 r/o mit Gruppenabstand unten zus. mit Rayon III Cts, zwei farbfr. und sehr gut- bis überrandige Einzelwerte, zus. klar, kontrastreich und zentrisch entw. mit eidg. Raute mit nebenges. idealem Zierzweikreisstp. "SCHOEFTLAND C. AARGAU 13 JUIL 1852" auf vollständigem Nachnahme-Faltbrief nach Dagmersellen. Eine seltene und qualitativ hochwertige Frankatur, Attest Marchand (2020) SBK = CHF 3'875.rnBemerkung: Der Fabrikant Jost Huber (1826-1868) war von 1860 bis zu seinem Tod Mitglied des Grossen Rates des Kantons Luzern.
    Ausruf : 1.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7034 Rayon III

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    Rayon III 15 Cts. Type 4, farbfr. und sehr gut- bis überrandig, Marke klar und übergehend entw. mit eidg. Raute mit nebenges. "SIERRE 4 MARS 52" auf vollständigem Faltbrief. Attest Rellstab (1999) SBK = CHF 3'000.rnProvenienz: Sammlung Silvaplana; 110. Corinphila-Auktion (Mai 1999), Los 1209.
    Ausruf : 600 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7035 Rayon III

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    Rayon III Grosse Wertziffer Typen 3+4+3 im waagr. Dreierstreifen, UM I & II, farbfr. und breit- bis überrandig mit Teilen von drei Nachbarmarken (Type 4 mit kl. Papierverletzung), zus. klar und voll aufgesetzt entw. mit zwei idealen Abschlägen des Stabstp. BOLL (AW 1006) auf Briefstück. Aussergewöhnlich attraktiv, signiert Fulpius und Bolaffi; Atteste A. Diena (1964), Rellstab (1989) SBK = CHF 1'500.rnProvenienz: Sammlung Burrus, Robson Lowe Auktion (Apr. 1964), Los 632; Sammlung Pedemonte; 81. Corinphila-Auktion (März 1990), Los 185.
    Ausruf : 500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7036 Sitz. Helvetia ungez. 'Strubel'

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    Münchner Druck II. Druckperiode, USA: St. Gallen nach New York: 40 Rp. grünlicholiv, Einzelstück, Paar mit Bogenrand links und Viererstreifen, meist weissrandig (Viererstreifen oben links kurz berührt, erste und vierte Marke mit senk. Registraturbugspuren) zus. mit 10 Rp. preussischblau (links berührt), acht farbfrische Werte, sauber und übergehend entw. mit eidg. Raute und übergehendem Schiffslandungsstempel "BR. PACKET / .. JAN ../ BOSTON" mit nebenges. rotem "ST. GALLEN 10 DEC. 1854 NACHMITTAG", "P.D." und Leitvermerk "per Steamer via Liverpool" sowie rotem franz. Grenzübergangsstp. "SUISSE 13 DEC. 54 ST. LOUIS" und amerikanischem Taxstp. '10' (Cents) auf Faltbrief. Atteste Rellstab (1996), van der Linden (1996), Hermann (2020).rnBemerkung: Eine attraktive Massenfrankatur auf portogerechtem Brief mit zweifachem Gewicht (7½ bis 15 Gramm) aus dem dritten schweizerischen Briefkreis mit britischen Dampfer 'ASIA' der Cunard Line via Liverpool in die USA, Ankuft in Boston am 4. Januar 1855. Im Tarif vom Januar 1852 bis 14. Dezember 1854 waren hierfür zweimal 145 Rappen zu frankieren, der Empfänger hatte zweimal 5 Cents zahlen. Eine aussergewöhnliche Frankatur am letzten möglichen Termin nach dem alten Tarif, als reine Strubel-Frankatur sicher ähnlich selten wie eine Mischfrankatur mit Rayon.rnProvenienz: Sammlung Walter Haemmerli (2006)
    Ausruf : 1.500 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7037 Sitz. Helvetia ungez. 'Strubel'

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    Berner Druck I. Druckperiode: 20 Rp. orange, farbfr. und voll- bis meist weissrandig, fein ausgeprägtes Relief, sauber und übergehend entw. mit blauem Stabst. CELERINA (AW 1092) und schwarzem FRANGO (AW 420) mit nebenges. "SILVAPLANA 14 MAI 57" auf Briefvorderseite nach Chiavenna. Eine interessante Grenzportofrankatur aus dem Oberengadin durch das Bergell in die Lombardei. Signiert A+G Bolaffi; Atteste A. Diena (1964), Rellstab (1989).rnProvenienz: Sammlung Pedemonte; 81. Corinphila-Auktion (März 1990), Los 231.rn 
    Ausruf : 200 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7038 Sitz. Helvetia ungez. 'Strubel'

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    Berner Druck II. Druckperiode: 10 Rp. hellgrünlichblau, farbintensiv und weiss- bis überrandig mit Bogenrand oben und Teilen der linken Nachbarmarke, klar und übergehend entw. mit eidg. Raute mit nebenges. "OBERRIEDEN 5 FEB. 57" auf vollständigem Faltbrief, inwendig datiert "Eichenwies d. 3 Feb. 1857", versandt nach St. Fieden, mit handschr. "Armensache" und "amtl." versehen, letzteres durchgestrichen, rücks. zweimaliger Transit St. Gallen und Stabstp. "St. FIDEN". Befund Rellstab (2000).rnBemerkung: Ursprünglich als amtliche Armensache aufgegeben und daher nicht frankiert, wurde diese Portofreiheit von der Post in St. Gallen nicht anerkannt, der Brief nach Oberrieden retourniert, dann mit zehn Rappen korrekt nachfrankiert und schlussendlich bis nach St. Fieden geleitet.
    Ausruf : 200 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7039 Sitz. Helvetia ungez. 'Strubel'

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    Berner Druck II. Druckperiode, China: Genf nach Chefoo: 1 Fr. violettgrau mit Bogenrand rechts zus mit 40 Rp. grün im waagr. Paar und 10 Rp. blau vom Bogenrand unten, farbfr. und voll- bis meist weissrandige Stücke, jede Marke sauber und leicht übergehend entw. "GENEVE 24 SEPT 61 4 S" mit nebenges. "PD." im Kasten, durchgestrichen und ersetzt durch "P.P.", Leitvermerk "Voie de Suez" sowie rotem franz. Grenzübergangsstp. "SUISSE AMB. MARSEILLE25 SEPT. 61" auf Umschlag, rücks. Transit Marseille und Hongkong. Attest Rellstab (1991).rnBemerkung: Eine attraktive dreifärbige Frankatur aus der bekannten Missionar Oscar Rau - Korrepondenz nach Chefoo und Shanghai, die alle erst aus den Jahren nach 1860 bekannt sind. Dies liegt an der Tatsache, das erst nach dem Friedensabkommen vom Oktober 1860 ausländische Staaten Botschaften in China errichten und Missionare in China offiziell tätig werden durften. Portogerechter Brief mit doppeltem Gewicht, versandt und bezahlt im Tarif vom 1. Januar 1857 über Marseille mit französischem Schiff bis zum Landungshafen im indischen Ozean. 
    Ausruf : 6.000 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7040 Sitz. Helvetia ungez. 'Strubel'

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    Berner Druck IV. Druckperiode, 40 Rp. grün, farbintensives und allseits überrandiges Prachtstück mit Bogenrand unten und Teilen aller fünf möglichen Nachbarmarken, zart und voll aufgesetzt entw. mit "GENEVE 11 JUIN 61 7S" mit nebenges. PD im Kasten und rotem franz. Grenzübergangsstp. "SUISSE AMB. M.-CENIS 12 JUIN 63" auf vollständigem Faltbrief nach Chambery in Savoyen, dann schon zu Frankreich gehörig. Ein attraktiver Brief, die Marke kann bei diesen eng gedruckten G-Strubeln einfach nicht mehr schöner sein. Signiert Bolaffi und Lamy; Attest Rellstab (1989).rnProvenienz: Sammlung Pedemonte, 81. Corinphila-Auktion (März 1990), Los 286.
    Ausruf : 400 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7041 Sitz. Helvetia gez.

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    Sitzende Helvetia 1 Fr. goldbronze auf rötlichem Unterdruck, farbfr., gut zentriert und einwandfrei gez. (abgenommen, senkr. Bug, Risschen beim 6. Zahn), klar und übergehend entw. "GENEVE 9 JANV 67 2 S" mit nebenges. PD, durchgestrichen und ersetzt durch "P.P.", Leitvermerk "Par malle Anglaise" sowie schwarzer franz. Grenzübergangsstp auf vollständigem Faltbrief nach Canton, rücks. Transit Marseille und Hongkong (FE 23). Befund Holcombe (1987); Attest Guinand (2020).rnBemerkung: Portogerechte Frankatur aus der bekannten Carlowitz - Korrepondenz nach Canton für einen einfachgewichtigen Brief. Versandt im Tarif vom 1. Oktober 1865 über Marseille, dann ab Malta mit britischem Schiff bis Hongkong, bezahlt bis zum Landungshafen.
    Ausruf : 800 CHF
    Ihr Gebot : CHF

    Losnr. : 7042 Sitz. Helvetia gez.

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    1879 (28. Nov.): Tüblibrief 10 Rp. anilinrot im grossen Format mit ausgeschnittener unterer Klappe (dreiseitig zu Repäsentationszwecken geöffnet, Randschäden rücks. gestützt), ein vorderseitig und rückseitig umfangreich kolorierter Umschlag, versandt von Kerns (28. XI. 79) nach Bern, rücks. mit Transit Sarnen und Ankunftsstp. Bern vom Folgetag. Attest Guinand (2020).rnBemerkung: Gerichtet an die Heinrich Köhlersche Buchhandlung, vormals Rudolf Jenny am Theaterplatz in Bern zeigt die Vorderseite des Briefes einen von der Physiognomie her nicht ganz geratenen Berner 'Mutz' mit Pfeife, der zwei dicke Folianten bewacht. Rückseitig ist eine Landsknecht mit Hellebarde und Schwert zu sehen, der mit einer Kanone das 'Schloss' zu diesem Brief bewacht. Daneben "Nullus excepto H. Köhler ut intret" - "Niemand ausser H. Köhler kann eintreten". Ein ansprechender handkolorierter Umschlag.
    Ausruf : 750 CHF
    Ihr Gebot : CHF
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