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Österreich

Europa & Übersee
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  • Losnr. : 3732 Österreich

    Kaiserl. Postamt in Venedig 1523 (16. Aug.): Cito-Brief von Venedig nach San Daniele (Friaul) adressiert "... in San Daniel hover dove else trovara", in sehr frischer Erhaltung.
    Ausruf : 150 CHF
    Zuschlag : 240 CHF

    Losnr. : 3733 Österreich

    Kaiserl. Postamt in Venedig 1540 (30. März): Faltbrief von Rom nach Krakau mit eigenh. Unterschrift vom Melchior Sobek von Kornitz (Domkanoniker von Krakau, † 1542) an das Krakauer Domkapitel, in dessen Auftrag er persönlich an den päpstlichen Hof gereist war, betr. rechtlichen Angelegenheiten und bestätigt den Erhalt von 30 Dukaten, die ihm der Krakauer Kanzler und königl. Sekretär Felix Naropinski († 1541) in Rom zur Verfügung gestellt habe. Da er (Sobek) in Rom nun nichts mehr unternehmen könne, kündigt er seine Rückkehr nach Krakau an. Seltener und sehr früher Beleg, der auf dem polnischen Stafettenkurs von Venedig - Wien - Krakau befördert wurde. Text-Transkript beigefügt.rnrnVorwort zur Ausstellungssammlungrn«Der Innerösterreichische Postkurs Wien – Graz – Venedig 1523 -1805»rn‘Finlandia’ 2017 Die mit Gold prämierte Sammlungrn1564 erfolgte die Gründung von Innerösterreich durch die Teilung der Österreichischen Erblande.  Nach der Einstellung des Polnischen Postkurses von Krakau – Wien – Venedig (1572), versuchte Erzherzog Karl II von Innerösterreich aus wirtschaftspolitischen Gründen die verlorengegangene Postverbindung aufrecht zu erhalten und gründete das Innerösterreichische Postamt in Venedig (1573).  Erzherzog Karl II ernannte Johann Baptista von Paar in Graz zum Postmeister für Innerösterreich, dies in Konkurrenz zur Thurn und Taxis Reichspost, die die Post von Venedig über den Brennerpass nach Innsbruck leitete. Das Innerösterreichische Postamt in Venedig fungierte als eine Art Transit-Auslandpostamt und hatte als Hauptaufgabe den beschleunigten Transport sog. ‘erbländischer’ Briefe sowie die Postroutenanschlüsse nach Italien und zum Landpostkurs von Konstantinopel kommend zu gewähren. Der Transport sollte einmal wöchentlich erfolgen und die längere ‘Reichspost’- Route über Innsbruck ersetzen.
    Ausruf : 1.000 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3734 Österreich

    Kaiserl. Postamt in Venedig 1542 (27. Sept.): Doge Pietro Lando (1462-1545, 78. Doge von Venedig), Faltbrief (Pergament, Siegel fehlend) aus der Kanzlei des Dogen von Venedig adressiert an den "Ambassadeur de oa sérénissime auprès du Saint Empire Germanique er Romain à Vienne, betr. Einschluss einer Korrespondenz von Konstantinopel für das Reich (Wien), befördert mit der Taxispost via Verona - Innsbruck nach Wien. Ab 1533 lief ein Postfelleisen zwischen Venedig und Trient mit Anschluss an den flandrischen Postkurs.
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : 550 CHF

    Losnr. : 3735 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Carl Joseph Graf von Paar (1673-1725) Oberst-Hof und General-Erblanden-Postmeister (1671-1700): Archiv von 12 Briefen von und an den Grafen von Paar, dabei Bericht des Generalpostmeisters an Kaiser Leopold I (21.5.1671), Brief der Innerösterr. Hofkammer zu Graz mit fünf papiergedeckten Siegeln (28.1.1683), betr. Baron von Taxis, der eigenmächtig Stafetten von Görz und Triest nach Wien verschickt, Brief im Namen des Kaisers mit fünf papiergedeckten Siegeln von Graz nach Wien (9.3.1683) betr. der Anfrage des Postadministrators von Venedig Bonifacio Corbelli, wie in Zukunft dei polnische Post zu spedieren sei, zeitgenössische Abschrift eine Briefes von Carl Graf von Paar an Kaiser Leopold I (1685), vier Schreiben der Innerösterr. Hofkammer in Graz (1685/86) jeweils mit fünf papiergedeckten Siegeln adressiert an Graf von Paar in Wien, dabei eine Beschwerde gegen den Postverwalter Corbelli in Venedig, bzw. dem neuen Postagenten in Venedig Joseph Hinterholzer, Schreiben im Namen des Kaisers von Wien adressiert an Graf von Paar, betr. Beschwerde des Botschaftssekretärs in Venedig Juianus Parmiani (20.4.1696) der österr. Postagent Hinterholzer würde mutwillig den Empfang seiner Korrespondenz behindern, weiter eine Bittschrift (1696) aus Venedig an Kaiser Leopold I, weitergeleitet an den 'Generalerbpostmeister Paar mit 'Vorläuferzeichen 'q' für portofrei (ex offo) sowie Schreiben im Namen des Kaisers von Wien (19.4.1700) an Paar betr. der Ernennung des neuen österr. Postverwalters in Venedig Conte Alessandro Saviolli. Ein einmaliges Archiv zur österreichischen Postgeschichte, alle Briefe mit vollständigen Texttranskriptionen.
    Ausruf : 3.000 CHF
    Zuschlag : 3.200 CHF

    Losnr. : 3736 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Vorläufer 1579 (5. Jan.): Faltbrief von Baron Baldassar Dornberg (altes Familiengeschlecht aus Görz) adressiert an 'Principe Carlo Arciduca d'Austria', Erzherzog Karl II von Österreich, gegeben zu Venedig betr. neuer Steuern in  für Waren aus dem Orient sowie einem Schiff im Hafen von Triest, mit Archivvermerk vom 4 Marty (März) 1579.rnKarl II. Franz von Innerösterreich (* 3. Juni 1540 in Wien; † 10. Juli 1590 in Graz), dritter Sohn von Kaiser Ferdinand I HRR, war von 1564 bis zu seinem Tod Erzherzog von Österreich und regierte in Innerösterreich. Nach Einstellung des polnischen Postkurses (1572) entstand 1573 ein Postkurs Graz - Venedig mit einem innerösterr. Postamt in Venedig unter Karl Magno. 1583 machte Johann Baptista von Paar den Vorschlag, den Kurs Graz-Venedig auszubauen und bis Wien zu erweitern.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 900 CHF

    Losnr. : 3737 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Vorläufer 1582 (12. Dez.): Karl II Erzherzog von Innerösterreich, Brief  1 p. folio, mit rücks. papiergedecktem Siegel, geschrieben in seinem Namen und unterzeichnet von den Mitgliedern seiner Regierung, von Graz nach Triest adressiert an "Den ersamen Gelerten unnsern getreuen lieben Josephen Locatell, unnserm Fiscal im Friaull, Geörgen dell Mestre und Johanne Dominico Vitalione gewesen Malefitz (Blutrichter) zu Triest". Vollständiges Texttranskript beigegeben: Die Adressaten  solle einen 'Process' schicken, der die 'Hineinsteigung' in das Frauenkloster von Triest betrifft.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 1.000 CHF

    Losnr. : 3738 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - 1592 (15. Okt.): Eilbrief von Wien nach Colloredo (Udine) mit dreifachem Cito-Vermerk, befördert via Graz und Ljubljana nach Görz (Gorizia) und weiter mit dem Venezianischen Boten. Sehr seltener und früher Beleg. Gemäss der Postverordnung von Kaiser Ferdinand I HRR vom 20. Aug. 1535 war der Cito-Vermerk ausschliesslich der höfischen Post vorbehalten und durfte nicht für private Briefe verwendet werden.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 550 CHF

    Losnr. : 3739 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs 1597 (26. Feb.): Schnörkelbrief mit papiergedecktem Siegel geschrieben vom Grafen Georg Zrinj von Krakau adressiert an 'Illustri Domino Latio Colloredo' im Friaul, betr. der bevorstehenden Hochzeit seiner Tochter Susanne mit Gregor Lankowitz im April 1597 in Pettau und dass auch Erzherzog Ferdinand anwesend sein würde.rn1572 verstarb der polnische König Sigismund II August. Dies führte zur Einstellung des Postkurses Krakau-Wien. Da sich jedoch Maximilian II um das polnische Königsamt bewarb, wurde kurz darauf ein österr. Postkurs Wien-Krakau eröffnet.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 320 CHF

    Losnr. : 3740 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - 1597 (10. Nov.): Schnörkelbrief mit papiergedecktem Siegel von Girolamo von Portia (1559-1612), dem apostolischen Nunzius am Hofe von Erzherzog Karl II in Graz, adressiert an das Patriarchat von Aquileia (Kirchenprovinz, auch als Patriarchat vom Friaul bezeichnet, Erzdiözese in der heutigen italienischen Region Friaul). Seltener und sehr früher Beleg, befördert auf dem Innerösterr. Postkurs. 'Girolamo Portia - Die Grazer Nuntiatur im Spannungsfeld zwischen römischer Kurie und innerösterreichischem Landesfürst (1592-1607)'  - Dissertation von Mag. Elisabeth Zingerle an der Karl-Franzens-Universität Graz (2015).
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 300 CHF

    Losnr. : 3741 Österreich

    1600 (2. Nov.): Eilbrief mit papiergedecktem kl. Siegel und vierfachem Cito-Vermerk von Freiherr Caspar von Lanthery in Görz (Gorizia) adressiert an Erzherzog Ferdinand II von Innerösterreich in Graz, betr. Verfolgung von Viehdieben und dem Hinweis im Text: 'zu avisieren bey aigner Stafetta' im Brieftext, vorderseitigem 'cito, cito, citissime, cito'  und Ankunftsvermerk vom  5 November (5.9bris). Sehr seltener und früher Brief auf der innerösterr. Postroute. Vollständiges Texttranskript vorliegend. Gemäss Postverordnung von Kaiser Ferdinand I HRR vom 20. Aug. 1535 war der Cito-Vermerk ausschliesslich der Hofpost vorbehalten und durfte nicht für private Briefe verwendet werden.
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : 1.100 CHF

    Losnr. : 3742 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs 1609 (17. Sept.): Schnörkelbrief mit kl. papiergedecktem roten Siegel von Georg Fugger von Venedig an Erzherzog Ferdinand II in Graz. Portofreier Adelsbrief. Georg Fugger aus der bekannten Kaufmannsfamile von Augsburg, bekam im Jahre 1594 eine Bestätigung seines rittermäßigen Adelstandes sowie die sogenannte „Rote Wachsfreiheit“, ein besonderes kaiserliches Privileg, das die Benutzung von rotem Wachs beim Siegeln gestattete.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 650 CHF

    Losnr. : 3743 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs 1611 (17. Mai): Kaufmannsbrief von Venedig adressiert an "Niccolo Andrea Giovanelli e fratelli" in Wien mit typischen Kaufmannszeichen und rücks. Ankunftsvermerk vom 10. Juni, dazu seltener Frankobrief von 1648 (5. Juli) ebenfalls an die Giovenelli Familie in Wien adressiert mit vorders. 'franca' Vermerk. Der innerösterreichische Postkurs über Görz und Graz war bis zu neun Tage schneller als die Thurn und Taxis Post über Innsbruck.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 480 CHF

    Losnr. : 3744 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Friauler Krieg 1615-1617: Vier interessante Schnörkelbriefe, dabei Brief o. Unterschrift vom Erzherzog Ferdinand II (1578-1637), dem späteren Kaiser HRR, von Graz (22.Feb.1616) adressiert an Hans von Mollard Hofkriegsratspräsident nach Wien den Krieg zw. dem Erzherzog als Landesherrn von Innerösterreich und Venedig betreffend aus dem sich Kaiser Matthias offiziell heraushielt, ihm jedoch militärischen Beistand versprach, Brief von Wilhelm von der Pfalz-Neuburg an der Donau nach Graz (21.4.1616), der Erzherzog Ferdinand zu seinem Sieg in Gradisca gratuliert, bedeutender Brief mit eigenh. Anmerkungen von Ferdinand II von Graz (2.10.1616) an seinen Hofkriegsrat Erasmus Freiherr von Dietrichstein in Prag, der als Gesandter für die Friedensverhandlungen agierte, sowie Brief von Kardinal Franz Seraph von Dietrichstein Bischof von Ölmütz (1570-1636) gegeben zu Prag  (26.11.1616) adressiert an Erzherzog Ferdinand II in Graz betreffend dem spanischen Vorschlag zu Friedensverhandlungen mit Venedig.rnDer Friauler Krieg (auch Gradiscaner Krieg oder Uskokenkrieg)  war ein Konflikt zw. der Republik Venedig und Erzherzog Ferdinand. Venedig beklagte die Piraterie in der Adria aber auch Habsburgs immer weiteres Vordringen in Oberitalien. Die kriegerischen Auseinandersetzungen, die Ferdinand ungeachtet der Bedrohung durch die Türken und gegen den ausdrücklichen Willen von Kaiser Matthias I führte, eskalierte als venezianische Truppen in Kärnten einfiehlen. Kardinal Dietrichstein dringt auf einen Vergleich und versucht über die Spanische Botschaft die beiderseitigen Interessen zu erkunden. Der Frieden wurde erst im September 1617 durch den Vertrag von Madrid besiegelt.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 1.500 CHF

    Losnr. : 3745 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs 1627 (10. Juli): Frankobrief von Venedig nach Wien mit den für das innerösterr. Postamt in Venedig typischen zwei roten Linien für einen vorausbezahlten Brief zu 12 Soldi (nicht ausgewiesen), rücks. Ankunftsvermerk '30 luglio 1627'.
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 800 CHF

    Losnr. : 3746 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs 1629 (28. Sept.): Faltbrief von Bartholomeo Bottini in Krakau PL adressiert an Francesco Medici in Florenz IT, der bei Ankunft mit 'S1.12' (1 Soldi 12 Denari) belastet wurde. Seltener Medici-Brief von Krakau via Wien und Venedig.  Ab 1568 war Sebastiano Montelupi de Mari Generalpostmeister der polnischen Post und unterhielt zwei Linien, von denen die eine in drei Wochen nach Vilnius und die andere in zehn Tagen nach Wien und Venedig fuhr. Im Jahr 1583 wurde Montelupi vom neuen polnischen König Stephan Báthory (1533 -1586) in diesem Amt bestätigt, unter der Bedingung, dass er den öffentlichen Verkehr zwischen den wichtigsten Städten der polnisch-litauischen Konföderation aufrecht erhielt und mindestens zweimal im Monat einen internationalen Verkehr von und nach Venedig einrichtete.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 1.300 CHF

    Losnr. : 3747 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs 1785 (16. Apr.): Stundenpass - STAFETTA ORDINARIA DA VENEZIA A VIENNA mit dreifachen CITO Vermerk: "cito / citissime / cite" von Venedig nach Wien, 'abgefertigt um 7 Uhr di Notte' und 'ein wohlverpetichirtes Felleisen, worinnen die Kaisel. Königl. Ordinari Post ruht', mit einer Valliggia (Tornister, Posttasche) per Triest, unterzeichnet vom österr. Postmeister in Vednedig 'Dall Imperiale Regia Austriaca Posta - Giacomo Sceninano'. - Ein Felleisen war bei der Post die Bezeichnung für das Behältnis, in das die Briefschaften eingelegt wurden. Es wurde verschlossen und einem Postreiter zur Beförderung auf die nächste Pferdewechselstation übergeben. Am Bestimmungsort wurde das Felleisen geöffnet, und die darin befindlichen Briefe wurden an die Empfänger weitergeleitet. Damit ist das Postfelleisen ein Vorläufer des späteren Postsacks.rnDer mittelhochdeutsche Begriff  'Felleisen' stammt jedoch nicht von 'Fell', sondern vom französischen Begriff 'valise' (= Koffer). Im Allemannischen als 'Väl -iise' ausgesprochen konnte das durchaus auch als Fäll-iise (Eisen) verstanden werden, das später zum Hochdeutschen' Felleisen' mutierte.
    Ausruf : 2.000 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3748 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs (1616 -1684): Auswahl von sechs Belegen von versch. Routen, dabei Brief von Görz (10.2.1616) an das Kloster St. Paul durch das Lavant-Tal (Kärnten) mit Vermerk."Herr Jacob Hunzig Schulmeister zu Clagenfurth bitt umb guat Beförderung",  vier Briefe von Graz nach Wien, einmal taxiert mit 6 Kreuzern (Mai 1677), bzw. nach der Tarifänderung zu 3 Kreuzern (Okt. 1677), Brief zu 9 Kreuzern von Ljubljana nach Wien (2.11.1690) sowie Nachsendebrief mit doppeltem Cito-Vermerk von Graz nach Wien und weitergeleitet nach Linz (OÖ) und bei Ankunft mit 3 Kreuzern taxiert.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 340 CHF

    Losnr. : 3749 Österreich

    1670 (15. Feb.): 'WOCHENTLICHE ORDINARI ZEITUNG / von unterschiedlichen Orten (Littera G. Num.VII)', seltene originale Zeitung 'aus Venedig', Doppelblatt (getrennt), vier Textseiten mit kompl. Text betr. versch. Vorkommnissen aus Wien (5. Feb.) 'Hofnachrichten', Paris (26. Jan.) 'Befreiung von Sklaven in Algerien', Hamburg (28. Jan./2. Feb.) 'Truppenwerbung des Schwedischen Reichsfeldherrn Carl Gustav Wrangel' (1613-1673), bzw. 'vom Meer meldet man, das türkische Korsaren unlängst neun holländische Handelsschiffe, davon eines mit 25 Kanonen, erobert hätten, 'Von der Oder' (2. Feb.) wird berichtet, dass die Tartaren in der Gegend von Lemberg einen Raubzug gemacht hätten und dabei viele 1000 Menschen zu Sklaven gemacht sowie aus Paris (2. Feb.) Briefe aus Den Haag würden berichten, dass die Generalstaaten von Holland im kommenden Frühling eine 35.000 Mann starke Armee im Feld haben wollen.' - Kompl. Texttranskript vorliegend.
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 320 CHF

    Losnr. : 3750 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Friaul 1787 (13. Juni): Brief von Oppotschna (Prag) adressiert an die Gräfin Silvia de Colloredo und Rabatta in Colloredo, Udine, mit Leitvermerk 'p. Vienne, Gurizze, Udine en Friul', sauber austaxiert zu insgesamt 10 Soldi Porto, aufgeteilt in 4 Kr. Teilfranko bis Gorizia und 6 Soldi bis Colloredo.rnColloredo ist der Name eines italienischen Adelsgeschlechts aus dem Friaul, das im 16. Jahrhundert nach Böhmen gelangte und in den böhmisch-österreichischen Adel aufgenommen wurde. 1588 erlangten die Brüder Ludwig und Lälius von Colloredo aus Prag die Reichsfreiherrenbestätigung mit dem Wappen der Herren von Waldsee. 1591 kam es zur Vereinigung der Colloredo mit der schwäbischen Familie von Waldsee.
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 480 CHF

    Losnr. : 3751 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Friaul 1733/95: Auswahl von 10 Belegen, alle sauber austaxiert, dabei Portobrief von Graz nach Gradisca (25.5.1733) taxiert mit 4 Soldi, Brief an Graf Sigmondo Torre e Valsassina (Thurn) von Spittal a./Drau (26.8.1771) mit Leitvermerk 'Clagenfurt, Lubiana, Gorizia' mit Röteltaxierung 4 Kr. bis Gorizia und 5 Soldi nach Pordenone, Frankobrief zum neuen Tarif von 1769 zu 6 Soldi von Wien (16.9.1771) nach Gorizia (Görz), Frankobrief von Wien (22.10.1771) nach Colloredo zu 4 Kr. plus 6 Soldi, Brief von Cremsier (Mähren) 6.10.1782) nach Udine mit Leitvermerk 'p.Vienne / Gorice' taxiert mit 4 Kr. und 4 Soldi, Brief (26.5.1784) von Leitomischl (Böhmen) via Königgrätz zu 6 Kr. bis Gorizia plus 8 Soldi Porto innerhalb des Venezianischen Territoriums, Brief (25.8.1754) von Klagenfurt mit Einzeiler ':Klagenf' in Schwarz adressiert an Graf Sigmondo Torre (Thurn) e Valsassina in Udine mit Leitvermerk 'par Laibach, Gorice' taxiert mit 8 Kr. und 6 Soldi, Forwarderbrief (9.10.1790) von Wien nach Udine mit rücks. Vermerk "Mediante Odorio e fratelli Simonetti le fanno riverenza, Udine 15. ottobre 1790" sowie zwei weitere Briefe zu jeweils 8 Kr./8 Soldi Porto 'Da Viennea' und 'per Gorizia' nach Udine. Alle Belege in ausgesuchter Erhaltung mit ausführlicher Beschreibung.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 1.300 CHF

    Losnr. : 3752 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Kärnten 1762 (15. Mai): 'Ex-Offo'-Brief mit zwei papiergedeckten Wachssiegel der königl. Hofkammer in Wien nach Ljubljana, Bleistift-Taxe von 16 Kr. rücks., betr. Falschgeld, dabei wurden vier Münzen als Beweisstücke dem Brief beigelegt. Briefbogen etwas getönt, am Mittelfalz teils getrennt, mit eingeklebter Papier-'Tütchen' für das beigelegte Falschgeld. Sehr selten.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3753 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Kärnten 1783 (1. Nov.): Brief von Simon Ambach Korporal im Infanterieregiment von Thurn in Laibach (Ljubljana) adressiert an den Freiherr von Palm, Geheimrat des Herzogs von Württemberg, Herr von Mühlhausen in Esslingen, mit der Bitte um dringende Unterstützung in einer Geldangelegenheit, mit L2 'v. Laybach' (Müller 734 A), Leitvermerk 'per Klagenfurt / Inspruck / Ulm' und vorder- u. rücks. Röteltaxierung '6' (Kr.) für das Teilporto bis zur Grenze und Tintentaxierung '8'  (Kr.) in Esslingen. Vollst. Text-Transkript beigefügt.rnrn 
    Ausruf : 150 CHF
    Zuschlag : 150 CHF

    Losnr. : 3754 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Kärnten 1703/1806: Sammlung 12 Belege, dabei interessante Destinationen  mit Leitvermerk 'de Vienne' nach Deutschland, Niederlande oder nach Dänemark (1805), Brief 'V-Gorizia' und 'V.Wienn' nach Ljubljana (1770/72), 'Ex-Offo' Militärbrief vom Oberkriegskommissariat in Triest nach Ljubljana ( 1790), Brief von Triest über Wien nach Offenbach (1792) sowie zwei Recepissen der K.u.K. Postwagen Haupt.Expedition (1778/1797). Alle Belege sauber austaxiert und beschrieben auf Ausstellungsblättern.
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3755 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Küstenland 1730 (19. Juli): Schnörkelbrief, bzw. Schreiben im Auftrag von Kaiser Karl VI. aus Wien adressiert an 'Den Herrn Obristen Reichs Post = und Gr'al (General) Erblanden = Postmeister zu zustellen', gemeint ist Johann Adam Graf von Paar (1725-1737) mit interessantem Inhalt: Die Hofkommission in Triest sandte Johann Mucha mit acht geforderten und nötigen Caleschen (Kutschenwagen) ad interim nach Corgnale, um den Postmeister zu Prewal zu entlasten und die Beförderung der Reisenden nach Triest 'zu beschleunigen'. Vollständiges Texttranskript beigegeben.rnCorgnale (slowenisch: Lokev), wenige Kilometer von der italienisch-slowenischen Grenze bei Triest entfernt und liegt auf der Postlinie zwischen Triest und Laibach (Ljubljana).rnrn 
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 850 CHF

    Losnr. : 3756 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Küstenland 1783 (6. Nov.): Bischofsbrief 'ex offo' mit grossem papiergedecktem Siegel und vorders. Einzeiler 'Von Gratz' in Schwarz, adressiert an Graf Inzaghy den Bischof von Triest. Als 'ex offo' Brief von einem Hauptpostamt (Graz) zum andern (Triest) eigentlich portofrei, wurde jedoch nicht beachtet und mit 8 Kr. Röteltaxierung belegt.rnrn 
    Ausruf : 150 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3757 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Transitbriefe Polen 1785/88: Zwei Briefe mit schwarzem Kronenstp von Warschau, einmal im Kreis auf Brief nach Venedig (1785) sauber austaxiert mit Teilfranko '18' bis zur österr. Grenze und 8 Soldi bis Venedig, sowie Kronenstp. ohne Kreis auf Brief nach Pauda (1788), sauber austaxiert mit Teilfranko '8' und 14 Soldi, inkl. 2 Soldo Dazio Gebühr jeweils einer für Venedig und einer für Padua, beide Belege in sehr frischer Erhaltung, selten.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 1.400 CHF

    Losnr. : 3758 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Transitbriefe ab Russland 1790 (3. Mai): Briefumschlag mit Inhalt mit klar abgeschlagenem Aufgabestp. L1 'ST. PETERSBOVRG' in Schwarz adressiert an den 'Consul General de sa maesta Imperatrice de toutes les Russies" mit Kartierungsnummer '12___' ohne weiteren Taxvermerk, befördert über Riga, Mitau und Kowno nach Grodno, weiter über Breslau bis zum Taxpunkt Zuckmantel nach Wien und weiter über den Österr. Postkurs nach Venedig geleitet. Briefumschlag an rechter Seite und Oberkannte leicht beeinträchtigt, Briefinhalt einwandfrei.
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 200 CHF

    Losnr. : 3759 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Transitbriefe 1770/88: Brief von 1770 taxiert mit 8 Kr. Porto von Venedig nach Edemburg,  (Ödenburg, Sopron) in Ungarn sowie Brief (1788) von Raab, Ungarn mit zart aufgesetztem L1 in Schwarz via Venedig nach Comacchio (b. Ferrara) rücks. taxiert mit 12 Kr. Franco, dazu Brief von 1786 'Von Triest' (Müller 1575 B eL) via Venedig nach Marseille mit Transitstp. D'AUTRICHE (JvdL 923 LN1), befördert via Innsbuck, Ulm, Strassbourg und Paris.rn 
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3760 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Transitbriefe 1632/1795: Sammlung von elf Transitbriefen von und in die Lombardei, dabei Brief  von Verona nach Wien (1632), Weihnachtsgrüsse (1711) von Eleonore Magdalene von Pfalz Neuburg (1655-1720) verheiratet mit Leopold I HRR aus Wien nach Mailand, Kaiserbrief von Karl VI HRR an den österr. Statthalter in Mailand (1722) plus ein weiteres kaiserl. Schreiben aus Prag (1732) unterschrieben 'Yo El Rey', 'ex offo' Brief (1735) des Hofkriegsrats o.U. mit papiergedecktem Siegel an Feldmarschall Leutnant Wilhelm Reinhard Graf von Neipperg (1674-1774) an das Hauptquartier in Mantua. Dazu sechs sauber austaxierte Belege von Wien nach Crema (1751), Mailand nach Wien ( 1766) sowie ein interessantes Briefpaar von Brescia nach Steyr, einmal über die kaiserl. Route 'p. Trento' via Innsbruck (1793), bzw. einer über die innerösterr. Route 'Fca.p.Venezia' (1796).
    Ausruf : 1.000 CHF
    Zuschlag : 1.000 CHF

    Losnr. : 3761 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Transitbriefe 1691/1796: Sammlung von 20 Briefen von und nach Italien, dabei Brief von Triest nach Modena (1796), bzw. nach Genua (1794), drei Briefe aus Wien in die Toscana (3), zehn Belege in den Kirchenstaat, bzw. nach Rom, inkl. zwei Kaiserbriefe mit eigenhändiger Unterschrift von Josef I HRR (1705-1711) von Wien nach Rom, Neujahrsgrüsse der Kaiserin Eleanore Magdalene von Pfalz Neuburg (1655-1720) an Kardinal Leandro Colloredo di Monte Albano in Rom (1701) sowie ein Brief an Karl VI HRR von Graf Johann Wenzel von Gallas (1669-1719), dem kaiserl. Gesandten beim Heiligen Stuhl in Rom, weiter fünf Briefe von und nach Neapel.rn 
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 750 CHF

    Losnr. : 3762 Österreich

    Innerösterreichischer Postkurs - Venedig (1797 -1814): Sammlung 17 Belege, dabei zwei Briefe jeweils mit Briefkopf aus der Zeit der 1. Franz. Besetzung von Venedig (16.Mai bis Dez. 1797) mit  eigenh. Brief m.U. des kommandierenden Generals der Forts von Venedig General Etienne Bernard Malye (1758-1821) plus Brief von General Serurier Général de Division d'Armée d'Italie (1742-1819) datiert vom 2. Nov. 1797, weiter 15 Briefe von und nach, bzw. via Venedig aus der Zeit der österr. Besetzung (1797-1805), inkl. 12 Soldi Brieftaxe auf Brief von Wien nach Padua (1798), weiter jeweils zwei taxierte Briefe nach Neapel, Verona und Genua, inkl. Brief von Genua via 'Venedig' nach Kopenhagen (1805) sowie drei Briefe nach Foggia, darunter ein dreifach schwerer Auslandbrief zu 48 Kreuzer von Triest (1806).rn1797 löste sich die Adelsrepublik Venedig auf und wurde von den Franzosen unter Napoleon Bonaparte kampflos besetzt. Nach dem Vertrag von Campo Formio (1797) wurde das Territorium der früheren Republik Venedig samt deren Besitzungen an Österreich angegliedert.rn 
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 750 CHF

    Losnr. : 3763 Österreich

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    Katalognummer : 1X
    1850: 1 Kr. in der seltenen Nuance hellbraunorange in Type Ia, regelmässig breitrandig, klar und zentr. entw. mit Kastenstp. "PESTH 7 / 10". Ein ansprechendes Stück Ferchenbauer = € 750.
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 220 CHF

    Losnr. : 3764 Österreich

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    Katalognummer : 1X
    1 / 1
    Rückseitiger Blinddruck 1850: 1 Kr. orangeocker Type Ia im waagr. Dreierstreifen mit der Abart "doppelseitiger Druck, dabei rückseitig kopfstehender Blinddruck", vorderseitig farbfr. und vollrandig, jede Marke entw. mit Einkreiser "RAAB 22/10", rückseitig mit zartem Blinddruck, der im Streiflicht erkennbar ist.rnDieses unikale Stück ist altbekannt, es wurde erstmals durch Edwin Müller in der von ihm redigierten Zeitschrift 'Die Postmarke' im Jahr 1931 aufgelistet und 1936 beschrieben. Huber & Wessely bilden es 1976 auf Seite 135 ab. Eine einmalige Einheit für eine ganz grosse Altösterreich-Sammlung.rnSigniert Ing. Müller; Attest Puschmann (2005) Ferchenbauer = € 5'000 für eine der wenigen Einzelmarken mit rücks. Blinddruck.rnProvenienz: Sammlung Baron Alphonse de Rothschild, Mercury Stamp Company (Okt. 1947), Los 124; Sammlung Leavitt J. Bulkley, Mercury Stamp Company (Nov. 1958), Los 359.
    Ausruf : 1.500 CHF
    Zuschlag : 2.200 CHF

    Losnr. : 3765 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 2X
    1850: 2 Kr. schwarz in Type Ia, links oben mit Plattenfehler: verstümmeltes zweites 'K', rechts mit 12 mm breitem Rand, dort Wasserzeichenteil, gut- bis breitrandig, zartklar entw. "GÜNS 26 / 4". Attraktiv Ferchenbauer = € 540+.
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 180 CHF

    Losnr. : 3766 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 2X
    1 / 2
    Halbierung 1850: 2 Kr. schwarz Type IIIa, die rechte untere Hälfte einer diagonal halbierten Marke, farbintensiv und breitrandig, klar und auf drei Seiten über die Halbierung übergehend entw. "TOPOLYA 5/11" (1857; Woiwodschaft Serbien) auf grossformatigem Drucksache mit Traueranzeige in ungarischer Sprache (gereinigt, Kanten gestützt), versandt nach Baja, rücks. mit Transit "M. THERESIOPEL 6/11" und Ankunftsstp. "BAJA 7/11".rnHalbierte 2 Kr. – Marken zur Begleichung des 1 Kr. - Drucksachenportos, gerade auf Todesanzeigen existieren laut Rohlfs – Ungarn Halbierungen 17 mal auf Brief. Sie gehören somit zu den 'häufigeren' Halbierungen, deren Existenz neben Markenmangel auch darauf zurückzuführen ist, dass israelitische Kultusgemeinden lieber halbierte 2 Kr.-Marken benutzten anstatt der gelben 1 Kr.-Freimarke, da die Farbe Gelb im Judentum mit Freude assoziiert wird. Puschmann vermutet, dass durch die Reinigung des Briefes nicht nur ästhetische Mängel beseitigt werden sollten, sondern auch eine möglicherweise vorhandene Taxierung entfernt worden ist. Ein Brief mit langer Provenienz für eine fortgeschrittene Sammlung.rnSigniert Edwin Müller und Bloch; Atteste Puschmann (1990), Ferchenbauer (2006) Ferchenbauer = € 55'000.rnReferenz: Das vorliegende Stück wird bei Rohlfs auf S. 122 abgebildet und diskutiert, bei Jerger – Allgemeine und besondere Frankaturen zudem auf S. 308 erwähnt.rnProvenienz: 9. Corinphila-Auktion (Juni 1928), Los 1300; 20. Corinphila-Auktion (Okt. 1931), Los 558; Sammlung Robertson; 60. Corinphila-Auktion (April 1978), Los 109; Sammlung Dr. Theimer; 81. Corinphila-Auktion (März 1990), Los 2498; 201. Grobe-Auktion (April 1991), Los 2751; 12. Württemberg. Auktionshaus Stuttgart (Aug. 1992), Los 846; 129. Corinphila-Auktion (Okt. 2001), Los 171.
    Ausruf : 7.500 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3767 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 2X+3X
    1 / 1
    1850: 2 Kr. schwarz Type Ia, zwei vorderseitige Einzelwerte, rückseitig 3 Kr. rot Type Ia (beim Öffnen zertrennt), drei voll- bis überrandige Einzelwerte, je klar und übergehend entw. "PESTH 3 / 9" auf grossformatigem, ehemals doppelgewichtigen eingeschr. Ortsfaltbrief mit nebenges. "RECOM:". Eine äusserst seltene Frankatur, Attest Ferchenbauer (2021) Ferchenbauer = RR.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 500 CHF

    Losnr. : 3768 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 3X
    1850: 3 Kr. rot in Type Ib, breitrandiges Prachtstück mit Eckrand links unten (5 : 8 mm), ideal klar und zentr. entw. "GLEINSTETTEN 7 / 9" (Müller 794a = 100 Punkte). Ferchenbauer = € 500.
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 240 CHF

    Losnr. : 3769 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 3X
    1854: Kuriose Frankatur einer 3 Kr. rosa Type IIIa, farbfr. und sehr gut bis breit gerandet, auf ein Andreaskreuz gleicher Farbe aufgeklebt, sauber und übergehend entw. "AGRAM 2 / 4" (1853) auf vollständigem Faltbrief nach Warasdin, rücks. mit Ankunftsstp. vom Folgetag. Ein interessantes Stück, bei dem der Postkunde anscheinend erst von einer Frankaturgültigkeit des Andreaskreuzes ausging, signiert Seitz.
    Ausruf : 150 CHF
    Zuschlag : 220 CHF

    Losnr. : 3770 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 3X+4X
    1 / 1
    1850: 3 Kr. rot (3, ein Wert etwas über den Rand geklebt) und 6 Kr. braun, alle in Type III, farbfr. und gut bis breit gerandet, klar und übergehend entw. mit zweizeiligem Schreibschriftstp. "Hainburg / 27 NOV." auf Umschlag nach Porrentruy im Berner Jura. Rücks. Transitstp. WIEN, badischer Bahnpoststp., Transit BASEL und Ankunftsstp. "PORRENTRUY 3 DEC 52" sowie handschr. Vermerk des Weiterfrankos von '6' (Kreuzern) an die Schweiz. Portogerechter Brief mit neun Kreuzern für den dritten Postvereins-Rayon und sechs Kreuzer für den zweiten schweizerischen Briefkreis, im Tarif vom Oktober 1852, eine seltene Frankatur. Attest Eichele (2021) Frankatur in Ferchenbauer nicht gelistet.rnBemerkung: der Empfänger des Briefes war Henri-Joseph Crelier (1816-1889), ein schweizerischer römisch-katholischer Priester, hebräischer Gelehrter und Deuter der Bibel.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 900 CHF

    Losnr. : 3771 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 3X+5X
    1850: 3 Kr. rot und 9 Kr. blau, beide in Type III, farbfr. und gut bis breit gerandet, je zart und übergehend entw. mit Zierdoppelkreisstp. "LEOBERSDORF 11 / 7" auf Umschlag an den Priester Crelier in Porrentruy im Berner Jura. Rücks. Transitstp. von WIEN und ZÜRICH sowie Ankunftsstp. "PORRENTRUY 17 JUIL .." (1852). Portogerecht wäre der Brief mit neun Kreuzern für den dritten Postvereins-Rayon und sechs Kreuzer für den zweiten schweizerischen Briefkreis frankiert gewesen, im Tarif vom Oktober 1852 wurde eine Unterfrankatur wie in diesem Fall als völlig unfrankiert gewertet. Dementsprechend wurde der Brief bei Ankunft mit '80' (Rappen) taxiert. Attest Eichele (2021) Ferchenbauer = € 1'300.rn 
    Ausruf : 250 CHF
    Zuschlag : 1.200 CHF

    Losnr. : 3772 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 4X
    1850: 6 Kr. braun in Type III, extrem breitrandiges Prachtstück mit Eckrand links oben (8 : 15 mm), oben rechts mit Nadelpunkt, ideal klar und zentr. entw. mit zweizeiligem Langstp. "WETTRA / 9 JAN.". Ferchenbauer = € 675.
    Ausruf : 150 CHF
    Zuschlag : 280 CHF

    Losnr. : 3773 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 4X
    1 / 1
    1850: 6 Kr. braun Type I mit deutlichem Randdruck rechts, allseits breitrandig mit Aufklebewelle links, je klar und übergehend entw. "WIEN 1. JUN." mit handschr. Empfängervermerk '1850' unterhalb der Freimarke auf Briefstück. Ein wirkungsvolles Prachtstück, am Ersttag der Erstausgabe verwendet, Attest Ferchenbauer (2020) Ferchenbauer = € 5'000.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 550 CHF

    Losnr. : 3774 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 5X
    1850: 9 Kr. blau in Type I, rechts mit Randdruck, extrem breitrandiges Prachtstück mit Eckrand rechts oben (10 : 11 mm) (oben links knapp am Rand schräger Bug), zart entw. mit Zweikreiser. Ferchenbauer = € 1'000+.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 480 CHF

    Losnr. : 3775 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 5X
    1850: 9 Kr. blau Type III, farbfr. und voll bis breit gerandet, klar und übergehend entw. mit Ovalstp. "PRESSBURG 21 / 8" (1852) auf Umschlag an den Priester Crelier in Porrentruy im Berner Jura. Rücks. Transitstp. von WIEN und ZÜRICH sowie Ankunftsstp. "PORRENTRUY 28 AOUT 52". Portogerecht wäre der Brief mit neun Kreuzern für den dritten Postvereins-Rayon und sechs Kreuzer für den zweiten schweizerischen Briefkreis frankiert gewesen, im Tarif vom Oktober 1852 wurde eine Unterfrankatur wie in diesem Fall als völlig unfrankiert gewertet. Dementsprechend wurde der Brief bei Ankunft mit '80' (Rappen) taxiert. Befund Eichele (2021).
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 1.100 CHF

    Losnr. : 3776 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 5X
    1850: 9 Kr. blau Type IIIb, farbfr. und sehr gut bis breit gerandet, übergehend entw. mit gefasstem "TRIESTE 20 / 1" mit nebenges. rotem Ovalstp. "BOLLO INSUFFICIENTE" auf Umschlag an den Priester Crelier in Porrentruy im Berner Jura. Rücks. Ankunftsstp. "PORRENTRUY 1 FEVR. 53". Portogerecht wäre der Brief mit neun Kreuzern für den dritten Postvereins-Rayon und sechs Kreuzer für den zweiten schweizerischen Briefkreis frankiert gewesen, im Tarif vom Oktober 1852 wurde eine Unterfrankatur wie in diesem Fall als völlig unfrankiert gewertet. Attest Eichele (2021).
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 260 CHF

    Losnr. : 3777 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 1Y+4Y
    1854: 1 Kr. gelb im waagr. Paar und 6 Kr. braun (2, beide um den Rand geklebt, ein Wert berührt), alle in Type III, farbfr. und vorab voll bis breit gerandet, je klar und übergehend entw. "WIEN 27 / 3 4 A." mit nebenges. "P.D." und franz. Grenzübergangsstp "AUTRICHE 30 MARS 58 ERQUELINNES", beide in Rot auf Umschlag an den Priester Crelier in Besançon. Rücks. Transitstp. von Paris und Lyon, franz. Ambulants sowie Ankunftsstp. "BESANCON 30 MARS 58". Portogerechter Brief mit jeweils sieben Kreuzern für den Postverein und für Frankreich im Tarif vom Januar 1858. Eine attraktive symmetrische und zugleich seltene Frankatur, Attest Eichele (2021) Ferchenbauer = € 14'000.rnBemerkung: Ab 1855 wirkte Abbé Henri-Joseph Crelier (1816-1889) als Kaplan der Congregation des 'Dames du Sacre Coueur / Gesellschaft vom heiligsten Herzen Jesu' in Besançon.
    Ausruf : 800 CHF
    Zuschlag : 800 CHF

    Losnr. : 3778 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 2Y+3Y+5Y
    1854: 2 Kr. schwarz, 3 Kr. rosa (rechts berührt) und 9 Kr. blau, alle in Type III, farbfr. und vorab voll bis breit gerandet, sehr kräftig und übergehend zunächst fälschlicherweise entw. mit rotem "RECOMMANDIRT WIEN 6 / 3 1858", dann mit schwarzem WIEN vom gleichen Tag mit nebenges. "P.D." und franz. Grenzübergangsstp, beide in Rot auf Umschlag an den Priester Crelier in Besançon. Rücks. franz. Ambulants sowie Ankunftsstp. "BESANCON 9 MARS 58". Portogerechter Brief mit jeweils sieben Kreuzern für den Postverein und für Frankreich im Tarif vom Januar 1858. Durch die fehlerhafte Doppelentwertung eine zugleich etwas unübersichtliche wie auch interessante und seltene Frankatur, Attest Eichele (2021) Ferchenbauer = € 9'500.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 750 CHF

    Losnr. : 3779 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 4Y
    1 / 1
    1854: 3 Kr. rotbraun, Type III  im waagr. Achterstreifen, farbfr. und allseits voll- bis breitrandig (linke Marke links und unten hinterlegt, rechte Marke mit Papieraufrauhungen), zart entw. mit neun Abschlägen des schwarzen Einkreisers "SISSEK 15 / 4". Eine bildseitig attraktive Einheit, die komplette Breite des Schalterbogens, verwendet in der Kroatisch-Slavonischen Militärgrenze, Attest Ferchenbauer (2021) Ferchenbauer = 10'000.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 1.800 CHF

    Losnr. : 3780 Österreich

    1 / 2
    /
    Katalognummer : 9 N
    1 / 1
    Zeitungsmarke 'Zinnoberroterr Merkur' 1856: Amtlicher Neudruck aus dem Jahr 1866 im Viererblock, produziert zur Vorlage bei fremden Postanstalten, voll- bis überrandig mit Bogenrand links, eine attraktive Einheit mit vollem, quarzlampenreinem Originalgummi in postfrischer Erhaltung. Bei einer Gesamtauflage dieses Neudrucks von nur 500 Marken pro Ausgabe sind Einheiten des Neudrucks sehr selten, für diesen Neudruck von ausgesprochen guter Erhaltung, ein aussergewöhnliches Stück. Attest Ferchenbauer (2018) Ferchenbauer = RR.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 1.300 CHF

    Losnr. : 3781 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 10/Ib
    1 / 1
    1858: 2 Kr. tiefdunkelgelb, fünf Einzelmarken in Type I, farbintensiv und prägefrisch mit üblicher Zähnung, sauber entw. mit drei Abschlägen des Einkreisstp. "Szombathély Feb. 15", ein attrakt. Briefstück. Attest Ferchenbauer (2001) Ferchenbuer = € 3'000.
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 380 CHF

    Losnr. : 3782 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 10 AK
    1858: Grosses Andreaskreuz gelb, farbfr. und vollzähnig (minimer Eckbug, zwei Papiereinschlüsse), voller Originalgummi mit winzigen Falzspuren Ferchenbauer = € 725.
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3783 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 12a
    1 / 1
    1858: 3 Kr. hellgrün Type II, fünf Einzelwerte (etwas Patina, untere Marke mit Eckspitze links unten etwas uneben, rechte Marke mit Eckfehler rechts oben), sauber und übergehend entw. "WIEN 24 / 9" (1859) auf Faltbrief nach Triest (Name in Adresse unkenntlich gemacht), rücks. mit Ankunftsstp. (26. Sept.). Eine interessante Frankatur zur Begleichung des Portos im dritten Briefkreis, Attest Ferchenbauer (2021) Ferchenbauer = € 3'400.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 600 CHF

    Losnr. : 3784 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 13/I+20d
    1 / 1
    1858: 5 Kr. rot Type I in Mischfrankatur gleicher Farben und Nennwerte mit 1860 5 Kr. dunkelrot, beide farbfr. und vollzähnig, zus. zart und übergehend entw. "KLENTSCH 18 / 5" (1861) auf Faltbrief, mit 'Muster ohne Wert' nach Schüttenhofen versandt, rücks. mit Ankunftsstp. vom Folgetag. Brief und rechte Marke durch Feuchtigkeitseinwirkung leicht fleckig, dennoch eine sehr seltene Frankaturkombination zur Begleichung des Portos im zweiten Briefkreis, Attest Ferchenbauer (2017) Ferchenbauer = € 9'000.
    Ausruf : 1.200 CHF
    Zuschlag : 1.200 CHF

    Losnr. : 3785 Österreich

    1 / 1
    Katalognummer : 13/IIc AK
    1 / 1
    1858: 5 Kr. dunkelrot Type II mit ganzem anhängendem Andreaskreuz im Kleinformat, farbintensiv und vorab vollzähnig (beim Andreaskreuz fehlt rechte untere Ecke), klar entw. mit Teilabschlag des schwarzen "WIEN 14 / 12 6. A." auf Briefstück. Ein schönes und frisches Stück der für die Ausgabe 1858 schwierigen Andreaskreuze, Atteste Seitz (1964), Ferchenbauer (2019) Ferchenbauer = € 23'000+. 
    Ausruf : 1.000 CHF
    Zuschlag : 1.000 CHF

    Losnr. : 3786 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 16a
    Zeitungsmarke 1858: (1,05 Kreuzer) blau in Type I, fein ausgeprägt, farbfr. und gut- bis vollrandig, voller Originalgummi mit Falzspuren Ferchenbauer = € 800.
    Ausruf : 120 CHF
    Zuschlag : 180 CHF

    Losnr. : 3787 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 23a
    1 / 1
    Zeitungsmarke 1861: (1,05 S.) hellgrau, waagerechter, breit bis überrandiger Dreierstreifen auf Briefstück entwertet "I.R. SPEDIZIONE GAZZETTE VENEZIA 1 / 4" in schwarzer Farbe. Die Marken weisen eine besonders deutlich ausgefallene Prägung auf. Attest Ferchenbauer (2018).
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3788 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 32
    1 / 1
    1864: 5 Kr. dunkelrosa gez. 9½, farbfr. und meist gut gez. (links mit Einschränkungen), zart aber deutlich entw. "PESTH 1 /1" auf Faltbrief nach Triest, inwendig mit Archivvermerk "1866 / 1 Gennaio", rückseitig mit Ankunftstp. von Triest vom 3. Januar. Faltbrief oben mit Einriss, dennoch ein aussagekräftiges und postgeschichtlich interessantes Stück vom ersten Tag des 5 Kreuzer - Einheitstarifs. Attest Ferchenbauer (1995) Ferchenbauer = RR.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3789 Österreich

    1 / 1
    Verwendung in Venetien 1866 (9. März): Unterfrankierter Brief von Venedig nach Heiden AR, Schweiz, frankiert mit einer absolut ungewöhnlichen Frankaturkombination aus 1864 Wappen 10 kr. blau in farben- und nennwertgleicher Mischfrankatur mit Lombardo-Veneto 1864 10 s. blau (Eckfehler, Sassone 44), beide kräftig und übergehend entw. "VENEZIA 9 / 3" mit nebenges. "BOLLO INSUFFICIENTE". Rückseitig Transitstp. von WIEN, CHUR und ST. GALLEN sowie Ankunftsstp. HEIDEN (13. März). Umschlag dreiseitig geöffnet und mit minimen Randfehlern, dennoch ein aussergewöhnliches Stück für eine grosse Sammlung der klassischen Postgeschichte von Österreich oder Lombardei-Venetiens. Attest Goller (2020) Ferchenbauer = € 35'000+ / Sassone = € 90'000.rnBemerkung: Unterfrankiert im Tarif vom März 1862 mit 15 s./kr. für Österreich und 10 s./kr. für die Schweiz, der Fehlbetrag wurde mit '0 / 5' (Kreuzer) resp. '10' (Rappen) als Rötel vorderseitig vermerkt und vom Empfänger eingehoben. Mischfrankaturen zwischen Kreuzer und Soldi sind ausserordentlich selten, da die Verwendung von Kreuzermarken im Postgebiet Venetiens verboten war, sie zählen zu den seltensten Frankaturen der Postgeschichte von Alt-Österreich. Eine derartige farben- und nennwertgleiche Mischfrankatur Blau & Blau scheint unikal zu sein. 
    Ausruf : 15.000 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3790 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 37/I + Türkei P6
    1 / 1
    Post nach Bosnien 1868 (25. März): Faltbrief von Triest nach Sarajevo über Brood, frankiert mit feiner und frischer 1867 5 Kr. rot im Groben Druck, klar und übergehend entw. mit ovalem Datumsstempel von TRIEST. Nach Ankunft in Sarajevo wurde ein sehr schönes Paar der türkischen 1865 Dulos Portomarke 1 Pi. dunkelbraun hinzugefügt, entwertet mit zwei klaren Abschlägen des arabischen Zweikreisers "BOSNA 81" in Blauschwarz (Coles & Walker Abb. 4). Rückseitig Transitstempel von Sissek und "BROOD IN SLAVONIEN". Ein entzückendes Stück, Attest Ferchenbauer (2015).rnProvenienz: 106. Corinphila Auktion (Sept. 1998) lot 9306; 202. Corinphila Auktion (Nov. 2015) lot 1547.rnReferenz: Dr. A. Jerger - Mischfrankaturen auf S. 32.
    Ausruf : 850 CHF
    Zuschlag : 4.000 CHF

    Losnr. : 3791 Österreich

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    /
    Katalognummer : 38/I
    1 / 1
    1867: 10 Kr. dunkelblau im groben Druck, ein farbfr. und vollzähniger ungebrauchter Viererblock mit vollem Originalgummi mit leichten Falzspuren (mittig gefaltet gewesen). Eine äusserst seltene Einheit, es sind nur wenige bekannt, Attest Puschmann (2004) Ferchenbauer = LP.
    Ausruf : 1.000 CHF
    Zuschlag : 1.100 CHF

    Losnr. : 3792 Österreich

    1875 (ca.) ORAVICA, K.u.K. "Telegramm" von der Telegrafenstation in "ORAVICA" nach "SZEKAS", mit STEMPEL "RECOM" sowie Siegel der Telegrafenstation in blau auf der Rückseite,  'handschriftlich nach Abgang der Post'. Ein sehr seltener Umschlag.  
    Ausruf : 150 CHF
    Zuschlag : 260 CHF

    Losnr. : 3793 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 68
    1896: Freimarke Franz Joseph 2 G. grün gez. 10½, eine extrem seltene Einzelfrankatur auf grossformatigem gefüttertem Umschlag, eingeschr. versandt von Wien nach Newport Rhode Island am 11. September 1897. Der schwere Brief mit dem Vermerk "Postage Stamps only / Briefmarken" an Miss Anna Grehle c/o L. Sgt. Grehle in Fort Adams bei Newport zeigt die üblichen zu erwartenden Einschränkungen, die Freimarke hat oben einen Einriss und links unten einen Eckfehler, nichtsdestotrotz eine einmalige Verwendung dieses Höchstwerts der letzten Gulden-Ausgabe Ferchenbauer = LP. 
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 300 CHF

    Losnr. : 3794 Österreich

    Auf den Spuren der Kaiserin Sissi 1898 (8. Sept.): Beleg kurz vor der Ermordung von Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn in Genf an sie versandt, Vorderteil eines Streifbands aus Wien zu Händen der Kaiserin in Caux bei Montreux, wohin die Kaiserin am Tag ihrer Ermordung mit dem Dampfer zurückreisen wollte, frankiert mit Paar 3 H. grün.
    Ausruf : 75 CHF
    Zuschlag : 650 CHF

    Losnr. : 3795 Österreich

    1916: Kaiser Franz Joseph, vier geschnittene Farbproben von nicht verausgabten Werten auf weissem gummiertem Papier, dabei 24 H. ultramarin, 36 H. violett, 42 H. dunkelbraun und 54 H. orange, alle in frischer Erhaltung mit vollständigem Originalgummi ANK = Euro 1'000.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3796 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : MH2
    1916: Markenheftchen zu 2 Kronen, postfrisch mit originaler Klammerung. Minimale Stauchung auf dem Umschlag hinten Mi = € 2'200.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3797 Österreich

    1876: 2 kr. gelb Ganzsachenkarte (ital.) sehr sauber gestempelt "SCHIFFSPOSTAMT 3, ZARA"  (16. May.) nach Wien mit Ank. St. auf der Rückseite.
    Ausruf : 150 CHF
    Zuschlag : 300 CHF

    Losnr. : 3798 Österreich

    1 / 2
    Telefonsprechkarten 1889/94: Lot vier Karten, dabei zwei Karten für den 'interurbanen' Verkehr zwischen Wien und Prag 1889: 3 Fl. violett im Muster der Freimarken-Ausgabe 1883, breite Unterdruckfreilassung für Wertstempel (23 x 26 mm), zwei frische und ungebrauchte Stücke, eines mit Attest Ferchenbauer (2011) Ferchenbauer TK11 = je € 1'500. Sowie Telefonsprechkarte ohne Wertstempel für den 'interurbanen' Verkehr, versandt von Hainfeld (17. Nov. 1894) nach Wien 2390, frankiert mit 1891 50 Kr. rotlila & schwarz (Mi 66), diese sauber gez., klar und übergehend entwertet. Das Formular trägt die Bezeichnung "D. S. 869 (Auflage 1894)". Attest Puschmann (2009) Ferchenbauer = € 1'750. Weiterhin ungebraucht 1908 'Karte für ein telephonisches Gespräch im Wiener Lokalverkehr' Ferchenbauer TK18 = € 280. Sowie Telegraphenmarke 1873: 1 Fl. in den beiden Nuancen gelb und orange, die provisorische Ausgabe im Buchdruck, gez. 10½, farbfr. und in der üblichen Linienzähnung, der gelbe Wert klar und dekorativ entw. mit Teilabschlag des "K.K. TELEGRA(PHENSTATION) CZERN(OWITZ)", der orangene Wert zart entw. mit Federstrich, zwei attraktive Stücke. Signiert Ferchenbauer & Matl Mi = € 1'600 / ANK 8 = € 1'700. 
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 700 CHF

    Losnr. : 3801 Österreich

    1854 (10. Jul.): D.D.S.G. Dienstbrief vom Inspektorat V. in "ORSOVA" nach "ALT-MOLDOVA".  Es handelt sich um einer der frühesten D.D.S.G. Briefe aus ORSOVA in Rumänien. Sehr interessant und selten.  
    Ausruf : 800 CHF
    Zuschlag : 1.700 CHF

    Losnr. : 3804 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 186 KU
    1 / 1
    1916/18: 5 + 5 Heller gelb-grün im waagr. ungez. Kehrdruckpaar in postfr. Erhaltung mit vollem Originalgummi, selten. Attest Lerch (2020) ANK  = Euro 500.
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 210 CHF

    Losnr. : 3805 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 186 ZWU
    1 / 1
    1916/18: 5 + 5 Heller gelb-grün im waagr. ungez. Zwischenstegpaar in postfr. Erhaltung mit vollem Originalgummi, selten. Attest Lerch (2020) ANK  = Euro 500.rnrn 
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 220 CHF

    Losnr. : 3806 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 188 KU
    1 / 1
    1916/18: 10 + 10 Heller lilarot im waagr. ungez. Kehrdruckpaar vom oberen Bogenrand in postfr. Erhaltung mit vollem Originalgummi, selten. Attest Lerch (2020) ANK  = Euro 750.rnrn 
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 220 CHF

    Losnr. : 3807 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 188 ZWU
    1 / 1
    1916/18: 10 + 10 Heller lilarot im  waagr. ungez. Zwischenstegpaar in postfr. Erhaltung mit vollem Originalgummi, selten. Attest Lerch (2020) ANK  = Euro 750.rnrn 
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 220 CHF

    Losnr. : 3808 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 221 K
    1 / 1
    1917: Kaiser Karl 15 + 15 Heller braunrot im waagr. Kehrdruckpaar in postfr. Erhaltung mit vollem Originalgummi, selten. Attest Lerch (2020) ANK  = Euro 1'250.
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : 500 CHF

    Losnr. : 3809 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 221 ZW
    1 / 1
    1917: Kaiser Karl 15 + 15 Heller braunrot im waagr. Zwischenstegpaar in postfr. Erhaltung mit vollem Originalgummi, selten. Attest Lerch (2020) ANK  = Euro 1'250.
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : 500 CHF

    Losnr. : 3810 Österreich

    1 / 3
    1945: Lokalausgabe Scheibbs, zwei komplette Sätze drei Werte zu 6 Pf., 8 Pf. und 12 Pf., alle im senkr. Dreierstreifen mit Übderdruck in Type III des Urdrucks, teils mit Bogenrand oder -ecke, sowie 8 Pf. orangerot im senkr. Dreierstreifen mit Überdruck in Type III, alle einwandfrei und postfrisch. Weiterhin Lokalausgabe Dorfstetten, Erstabzüge von den Urklischees auf den Hitler-Freimarken zu 1, 4, 6, 25, 30, 40, 42, 50, 60 und 80 Pf. in Schwarz oder Blau, alle in ungebrauchter Erhaltung mit sauberem Erstfalz, ein ansprechender Teilsatz. Seltenes Material mit hohem Katalogwert, zwei Befunde und fünf Atteste ANK = € 17'800+ / Mi = € 15'700.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : 750 CHF

    Losnr. : 3811 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : (951) A VII
    1 / 1
    1950: Josef Madersperger 60 Gr. schwarzviolett mit falschem Geburtsjahr '1767' anstatt '1768' vom linken Bogenrand aus der zurückgezogenen Auflage, einwandfrei und postfrisch, dazu Vergleichsstück (Mi. 951). Sehr selten, da fast die ganze Auflage bis auf sehr wenige Stücke rechtzeitig zurückgezogen werden konnten. Attest Lerch (2010) ANK 963 F / Mi. = € 3'500.
    Ausruf : 1.000 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3812 Österreich

    1 / 1
    Katalognummer : 2519
    2005 (7. März): Eröffnung des Liechtenstein Museum in Wien, "Ruben's Venus vor dem Spiegel" 125 (C) im neunstufigen Werdegang geschnitten, alle vom unteren Bogenrand gedruckt auf weissem gummiertem Papier, Braundrucke (3) mit Randinschrift wie verausgabt, in tadelloser Erhaltung. Selten ANK 2553.
    Ausruf : 750 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3813 Österreich

    2007: Moderne Kunst in Österreich - Hermann Nitsch, Blockausgabe mit Abart: zwei ungez. Blocks im waagr. Paar zusammenhängend, selten. In ANK und Mi Spez nicht gelistet.
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : 600 CHF

    Losnr. : 3814 Österreich

    1 / 2
    Katalognummer : 2722
    2008 (12. März): Fussball-Europameisterschaft 375 (C) ungebr. im waagr. Paar auf Trägerfolie. Seltene Einheit, die in dieser Form nicht verausgabt wurde. In Michel und ANK nicht gelistet.rnrn 
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : 600 CHF

    Losnr. : 3815 Österreich

    1949: Währungsreform, Portomarken 2.50 S. im ungebr. und ungezähntem Viererblock in dunkelrosarot, gleich der Werte bis 1 S., gedruckt auf aluminiumbeschichtetem Papier ohne Gummi. Seltener Probedruck, im ANK und Michel nicht gelistet.
    Ausruf : 250 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3816 Österreich

    1948: Verrechnungsmarken 100 S. grün/ocker 200 S. rosa/graulila mit der seltenen Zähnung 14½ und 500 S. violett/lilarosa, alle postfr., gut gez. und in farbfr. Erhaltung, sehr selten ungebraucht, nur zur Verrechnung der internen Zustellgebühren für Geldanweisungen verwendet. Attest Dr. W. Glavanovitz (2015) ANK 1, 2B +3 = EUR 6'900.
    Ausruf : 2.000 CHF
    Zuschlag : 2.000 CHF

    Losnr. : 3818 Österreich

    1915/17: Bosnien-Herzegowina; Auswahl von zwanzig Ganzstücken und sieben Postanweisungsausschnitten mit "POSTABLAGE" Stempeln, wie "STUP", "SOKOLAC", "KLASNICA", "GORNJA TUZLA" und "BECAO" alle auf Ganzstück. Sehr interessantes Studienobjekt dieses beliebten Gebietes.
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 340 CHF

    Losnr. : 3819 Österreich

    1 / 1
    Katalognummer : 1X,1Y
    1850/54: Lot fünf gest. Werte 1 Kr. auf Hand- oder Maschinenpapier, darunter ein Stück mit grossem Wasserzeichenteil, alle gut- bis breitrandig, je klar und zentr. entwertet. Eine schöne Zusammenstellung.
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 90 CHF

    Losnr. : 3820 Österreich

    1850/51: Etwas spezialisierte Sammlung der ersten Ausgabe Österreich, mit einer Vielzahl attraktiver Sücke in meist sehr guter Erhaltung. Dabei sind 23 Exemplare 1 Kreuzer gelb, mit deutlichen Farbnuancen und 19 Exemplare der 2 Kreuzer. Der Stempelsammler wird hier ebenfalls auf seine Kosten kommen, es finden sich diverse ungarische Stempel wie "ARANYOS-MAROTH", "FELSÖ-BANYA", "LÖCSE" und "NAGY-KAROLY"  um einige zu nennen. Auch sind einige Plattenfehler sowie ein Brief vorhanden. 
    Ausruf : 500 CHF
    Zuschlag : 1.600 CHF

    Losnr. : 3821 Österreich

    1850/67: Lot 24 gest. Marken und ein Neudruck, alle gut- bis breitrandig, vier Werte 1850/54 mit Bogenecke res. Bogenrand, spätere Ausgaben vorab vollzähnig, meist klar entwertet.
    Ausruf : 100 CHF
    Zuschlag : 300 CHF

    Losnr. : 3822 Österreich

    1850/1880: Sehr ansprechende Sammlung Österreich mit Lombardei-Venezien und Levante ab Klassik. Die Sammlung ist mitunter auch sehr spezialisiert gesammelt wobei auch auf Papierarten und Stempel geachtet wurde. Die Sammlung enthält die erste Ausgabe von 1850 drei Mal, die zweite sehr spezialisiert mit Typen, später eine Ausgabenmischfrankatur 3/4 Ausgabe und sehr schöne Zeitungsmarken. Lombardei enthält unter anderem ein sehr attraktives Unterrandstück mit deutlichem Andreskreuzansatz, Levante kommt mit Vorläufern und Ausgaben bis zum Ende der der Österr. Post.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : 1.600 CHF

    Losnr. : 3823 Österreich

    1867: Lot 250+ gest. Freimarken, wenige Briefstücke, vorab der 1867er Ausgabe, auch Spezialitäten wie Randbalken, der Wert liegt aber auf den Stempeln, die meist klar und sauber abgeschlagen wurden, dabei Fingerhutstempel, blaue Entwertungen, auch Soldi-Werte mit Entwertungen von Alexandria, Beirut, Konstantinopel, Filipopel, Jaffa, Kustendje, Rustschuk, Sulina, Smirna, Sofia, Trapezunt und Volo.
    Ausruf : 200 CHF
    Zuschlag : 200 CHF

    Losnr. : 3824 Österreich

    1919/1950: Sammlung 1. Republik ungebraucht mit einer Vielzahl an guten Ausgaben in postfrischer Erhaltung wie: 1925 Landschaften (Mi. 447/467), Rotary (Mi. 518/523), FIS I (551/554), WIPA (Mi.555A/556A), Katholikentag (Mi 557/562), Dollfus (Mi. 558) und viele andere. Hinzu kommen auch viele Provisorien wie Salzburg Abstimmung, Burgenland Befreiung und ähnlich, sowie etwas Feldpost. Lohnende Sammlung.
    Ausruf : 1.000 CHF
    Zuschlag : 1.400 CHF

    Losnr. : 3825 Österreich

    1653/1729: Lot drei Kaiserbriefe, dabei eigenhändig von Ferdinand Karl, (1628-1662) unterschriebener Brief (1653, 22. Nov.)   Erzherzog von Österreich und Landesfürst von Tirol, 'ex offo' Kanzleibrief von Kaiser Karl VI HRR (1685-1740), Brief 2 pp in folio (1729 12. Apr.) mit eigenh. Unterschrift als Herzog von Lothringen und Bar von Franz I Stephan HRR (1708-1785), dazu Brief von Philipp V (1683-1746) König von Spanien, Sardinien, Sizilien und Neapel, geschrieben in Barcelona und eigenh. sign. 'Yo el Rey' an den spanischen Botschafter in Wien (1705, 4. Nov,).
    Ausruf : 300 CHF
    Zuschlag : 500 CHF

    Losnr. : 3826 Österreich

    1795/1871: Zusammenstellung von siebzehn "EXOFFO" Ganzstücken aus dem k.u.k Grenzgebiet mit Rumänien, dabei auch einige mit militärischem Bezug. Dabei befinden sich Stempel wie "PETERWARDEIN" in zwei verschiednen Typen, "FOEN", "ORO'SLAMOS" und "BACS". Vielfältiges Studienobjekt.
    Ausruf : 400 CHF
    Zuschlag : nicht verkauft

    Losnr. : 3827 Österreich

    1800/80: Interess. Lot mit 220 ausgesuchten Vorphilabelegen aus Böhmen und Mähren, meist sehr sauber abgeschlagene Ortsstempel und Zsatzstempel in grosser Vielfalt in Schwarz, Rot oder Blau, teils adressiert in schöner Schnörkelschrift, mit versch. Verwendungsarten, handschr. Vermerken und Taxierungen, sauber auf Albumblättr montiert, eine eingehende Besichtigung wird empfohlen.
    Ausruf : 600 CHF
    Zuschlag : 3.000 CHF

    Losnr. : 3828 Österreich

    1800/80: Interess. Lot mit 220 ausgesuchten Vorphilabelegen aus Böhmen und Mähren, dabei meist sehr sauber abgeschlagene Ortsstempel und Zusatzstempel in grosser Vielfalt in Schwarz, Rot oder Blau, teils adressiert in schöner Schnörkelschrift, mit versch. Verwendungsarten, handschr. Vermerken und Taxierungen, sauber auf Albumblätter montiert, eine eingehende Besichtigung wird empfohlen.
    Ausruf : 600 CHF
    Zuschlag : 2.800 CHF