Tradition und Erfahrung in klassischer Philatelie seit 1919
Handbücher

PORT PAYÉ - Die klassischen PP-Stempel 1796-1862

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Das neue Handbuch von Evert Poel

Systematische Aufarbeitung der PP-Stempel und deren Verwendungen, gegliedert nach Kantonen
 65.00 CHF

Die Österreichische Post in der Levante - Werner Schindler

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Artikelnummer: 444
Wer die 564 Seiten dieses umfangreichen Werkes – gehalten im Stile eines EDITION D‘OR-Bandes – gelesen hat, der weiß, warum Geschichte und insbesondere Postgeschichte so viele Menschen heute in ihren Bann zieht. Zwar liegt diesem Buch thematisch die eigene Sammlung des Autors zugrunde, aber was er dank des Verlagsteams von Köhler/Corinphila daraus gemacht hat, sprengt alle Fesseln bisher bekannter EDITION D‘OR- und EDITION SPÈCIALE-Bände. So entstand in diesem historischen Grundlagenwerk eine perfekte Mischung aus umfassende Informationen, die üppig mit postgeschichtlich interessanten, wertvollen und attraktiven Belegen aus der behandelten Zeit verbunden werden. Dabei belässt es Schindler aber nicht. Er geht auch den nächsten Schritt der Relation zu dem, was man heute gerne als „social philately“ bezeichnet. Er integriert zeitgenössische Illustrationen aller Art, reproduziert originale Quellentexte, Karten, Gemälde von Personen, Fotos und so manches mehr, was den an sich doch trockenen historischen Stoff zum Leben erweckt.

Schindler arbeitet den komplexen Stoff chronologisch ab,. Er beginnt mit der frühen Entwicklung der Levante bis zum Wiener Kongress, zeigt dann die Entwicklung zu Lande und zur See auf und behandelt die frühen Portoraten sowie die Einführung von Briefmarken. Allein dafür nimmt er bereits fast 300 Seiten in Anspruch und es ist faszinierend zu lesen, wie der Fortschritt der industriellen Entwicklung im Gleichklang mit dem Ausbau der Postrouten, Verkehrsmittel und Destinationsmöglichkeiten verläuft. Natürlich kommt auch die Position der Österreichischen Post im damaligen Spiel der Mächte nicht zu kurz, die – wie so viele andere – stets auch bestrebt war, den habsburgischen Expansionsanspruch bis hin nach Asien und Ägypten zu mehren. Internationale Postverbindungen nach Europa und Übersee, Postverträge mit diversen Leitwegen waren die Folge und auch hier fasziniert, mit welchem fast schon globalen Anspruch der Autor diese wichtigen Aspekte behandelt. Die letzten 50 Jahre dieser Entwicklungen – ab dem Allgemeinen Postverein bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges – fallen im Vergleich dazu kürzer aus, zeigen aber die neuen Markenausgaben in verschiedener Währung und neue Postleistungen ebenso auf wie den erneuten wirtschaftlichen Wandel.

Dieses Buch ist kein Kompendium, also kein kurzgefasstes Lehrwerk, es ist eine Enzyklopädie der Österreichischen Post und des Habsburger Anspruches in der Levante, – eine Enzyklopädie, die es in dieser Form und in ihrem Gehalt bislang noch nicht gab. Der Autor ist auf der Höhe der Zeit, das machen die von ihm ausgewerteten Quellen, aber auch die genutzten Staatsarchive deutlich, die heute ihre Bestände nach und nach digitalisieren. Als kompetenter Postgeschichtsexperte versteht es Schindler aber, statt des häufig anzutreffenden seitenweisen Abdrucks von Faksimiles alter Postverträge diese in den Gesamtzusammenhang einzuordnen und Belegstücke so zu beschreiben, dass man daran lernen kann. Er kennt und deutet die Korrespondenzen großer Unternehmen und Handelshäuser, er weiß um Verträge und deren Hintergründe, aber er lässt diese nicht einfach isoliert im Raume stehen, sondern interpretiert sie vor dem Hintergrund der vorangegangenen und nachfolgenden historischen Ereignisse, so dass sich ein Gesamtbild dieser komplexen Materie ergibt.

Autor und Verlag kann man zu diesem Buch nur gratulieren. Es ist ein Fachbuch im besten Sinne, eine Monografie, keine Sammlungsdokumentation. Das Werk zeigt aber, was man aus einer Sammlung machen kann und wozu man sie nutzen kann. Kurz gesagt: Philatelie meets Geschichte. Die Verbindung von beidem ist nicht mehr auflösbar!

— Wolfgang Maaßen (AIJP)

564 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, in Deutsch und Englisch
 99.00 CHF

1. Schweizer Bundesmarken 1850 - 1854 - Durheim Ausgaben, Frankaturen - Seltenheiten - Richard Schäfer

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Es ist für uns von Corinphila eine Freude und Ehre zugleich das hier vorliegende Handbuch über die Schweizer Bundesmarken, die sog. Durheim Ausgaben präsentieren zu können. Nach dem von Corinphila bereits herausgegebenen Handbuch über die Kantonalmarken im Jahr 2014, führt das neue Werk von Richard Schäfer die Reihe weiter und ist eine ideale Ergänzung dazu.

Inhalt:


  1. Eidgenössische Bundespost - Staatsrechtliche Grundlagen und Tarife.

  2. Ortspost und Poste Locale

  3. Rayonmarken Blau, Gelb und Rot

  4. Abstempelungen

  5. Auslandpostverkehr



Jede einzelne Ausgabe ist einheitlich und systematisch dokumentiert nach folgendem Schema:


  • Begründung und historischer Hintergrund der Markenausgabe

  • Auflage

  • Häufigkeit und Verwendungsarten

  • Frankaturen und Seltenheiten

 99.00 CHF

Schweiz Kantonalmarken 1843 - 1854 Frankaturen - Seltenheiten - Richard Schäfer

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Es ist für uns von Corinphila eine Freude und Ehre zugleich das hier vorliegende Handbuch Schweiz Frankaturen – Seltenheiten präsentieren zu können. Nach dem von Corinphila bereits herausgegebenen Handbuch Schweiz Klassik im Jahr 2011, führt das Werk über die Frankaturen und Seltenheiten von Richard Schäfer die Reihe weiter und ist eine ideale Ergänzung dazu. Aus dem Inhalt:
* Begründung der jeweiligen Markenausgaben
* Auflagen
* Häufigkeiten und Verwendungsarten
* Tarife
* Stempel
* Briefseltenheiten und deren Bewertung

Eine Rezension von Hans Schwarz, dem Redaktor der Schweizer Briefmarkenzeitung, können Sie hier nachlesen: Rezension
 99.00 CHF

Sachsen-Meinigen: Thüringen als philatelistisches Sammelgebiet • Die Sammlung Heinrich Sanders

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Artikelnummer: 429
92 Seiten, davon 87 Seiten Sammlungstafeln im farbigen Kunstdruck, Hardcover, einsprachig in Deutsch
 79.00 CHF

Bernd Juchert: Ochsenaugen auf Brief (2. Ausgabe)

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Artikelnummer: 405


Collectors of Brazil's famous "Bull's Eyes" of 1843 may well have seen Bernd Juchert's first edition of this book which was a 150-page study which listed, described and illustrated, in black and white, all the "Bull's Eyes" covers that were known to him at the time.

The second edition of this book, to be published on 14th May 2015 by Wolfgang Maassen, is a world apart from the first edition. This new, high-quality and lavishly presented book now has 360 pages and it shows almost 50 per cent more covers which have come to light over the intervening years. There are also listed some 38 faked or forged covers and 18 covers on which no expert opinion has yet been given and which must be regarded as "questionable". The author and publisher make it clear that 'questionable' does not necessarily mean that these covers are faked; they might be perfectly genuine, but all the relevant questions are not yet answered and/or the author, Bernd Juchert, has not yet seen these covers at first hand.

Three characteristics in particular distinguish the new edition. The circa 300 illustrations are, for the most part, shown in colour for the first time. More than one hundred of the illustrations are new. Secondly, auction records, including prices realised, are given for almost every cover. All this is presented in an attractive, full-colour format, and trilingually, with German, English and Portuguese text. For the first time all the covers are given numbers that can, in future, be easily referred to and quoted. To date just 217 genuine "Bull's Eye" covers are known. The author and publisher have spent two years preparing this book and I have no hesitation in recommending that if you have any passing interest in either Brazil or classic first issues covers then this book should have a place in your library.

 169.00 CHF